Fokus Forschung: Promotion wird unterstützt

Freitag 07. April 2017, 12:00

Promotionsstipendium der Hanns-Seidel-Stiftung für Meraj Hashemi Eshkiki, M.Sc.

Allen Grund zur Freude haben
Prof. Kristan Schneider (links)
und sein Promovend Meraj Hashemi Eshkiki

Meraj Hashemi Eshkiki erhält für sein kooperatives Promotionsvorhaben an der Hochschule Mittweida und der TU Chemnitz eines der renommierten Promotionsstipendien der Hanns-Seidel-Stiftung für internationale Studierende. Das Stipendium wurde vom Institut für Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. vergeben und wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes zur wissenschaftlichen Fortbildung in Deutschland finanziert. Damit erhält er die Möglichkeit, seine Dissertation zum Thema „Mathematische Modelle zur Prognose von Medikamentenresistenz“ zu verfassen. Die Arbeit wird seitens der Hochschule Mittweida von Prof. Kristan Schneider betreut.

„Ich bin überglücklich, dieses renommierte Stipendium erhalten zu haben. Die Hanns-Seidel-Stiftung bietet ihren Stipendiaten nicht nur rein finanzielle Förderung, sondern auch eine Reihe von Veranstaltungen, die zur Vernetzung quer durch die Fachrichtungen und Deutschland dienen. Das ist eine großartige Chance und ich fühle mich sehr geehrt ein Stipendium erhalten zu haben!“, sagt Herr Hashemi.

Herr Hashemi erlangte einen Bachelor-Abschluss in Mathematik an der University of Guilan, in Rascht in seinem Heimatland Iran. Er kam 2012 an die Hochschule Mittweida, um den Master-Studiengang in Diskreter und Computerorientierter Mathematik zu belegen, den er erfolgreich abschloss. Er arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an dem SMWK-geförderten Vorhaben „Innovationsvorhaben zur Profilschärfung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ und begann seine kooperative Promotion mit der TU Chemnitz im letzten Jahr.

 „In der Mathematik setzten wir an der Hochschule ganz auf Internationalisierung. Unser bilingualer Masterstudiengang ist ein großer Erfolg, und wir arbeiten derzeit an der Internationalisierung des Bachelor-Studiengangs. Wir sind sehr froh Herrn Hashemi an der Hochschule zu halten und damit auch einen weiteren internationalen Impuls in der Forschung setzen zu können“, so sein Betreuer Prof. Kristan Schneider.

 

Text: Prof. Kristan Schneider
Foto: Helmut Hammer