Fokus Forschung: Forschung vermitteln auf studentischer Konferenz

Montag 16. Oktober 2017, 09:00

Games-Student der Hochschule Mittweida präsentiert erfolgreich an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Humboldt-Universität zu Berlin lädt ein

Am 21. und 22. September war an der Humboldt-Universität zu Berlin die 2. Konferenz für studentische Forschung. 14 Bundesländer waren bei der Konferenz vertreten. Für die HS Mittweida war Bastian Rademacher vor Ort, der Medieninformatik und Interaktives Entertainment in der Spezialisierungsrichtung Creative Content Design studiert. Die Tagung richtete sich an Studierende aus Bachelor- und Masterstudiengängen aller Fachrichtungen. Bewerben konnten sich sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen von Studierenden. Eingereichte Beiträge durchliefen einen Begutachtungsprozess durch studentische und wissenschaftlich erfahrene Gutachter_innen. Neben der Präsentation der Forschungsergebnisse ergaben sich zahlreiche Austausch- und Diskussionsmöglichkeiten mit international tätigen Wissenschaftlern.

Als Beitrag wurden Forschungsergebnisse zum Projekt „Stressreactor“ vorgestellt. An einem ersten experimentellen Versuchsablauf hatten 51 Interessierte Teilnehmer_innen teilgenommen. Mithilfe eines Pre- und Posttests soll herausgefunden werden, inwiefern Proband_inn_en ihren Stresslevel in einem virtuellen Szenario selbst wahrnehmen können. Selbstwahrnehmung von Stress ist ein wichtiger Bestandteil zur psychischen Gesundheitsprävention. Stressanalyse und Prävention sind wirksame Mittel Nutzer interaktiv zu erreichen.

Die wissenschaftliche Leitung und Betreuung wird von Prof. Robert J. Wierzbicki übernommen.
Zusammen mit ihm hat der Autor des Posters bereits vor 2 Jahren ein erstes Paper zu dem Thema verfasst, welches auch an der Nachwuchswissenschaftlerkonferenz 2017 angenommen wurde. Diplom-Designer Norbert Rasch hat Hinweise zur Gestaltung der Spielumgebung gegeben und in inhaltlichen Fragen beraten.

Weitere Informationen zum Beitrag und zur Konferenz hier

Text und Fotos: Bastian Rademacher
Grafik: Prof. Robert J. Wierzbicki