Fokus Forschung: Bioforscher unterwegs - Teil 2

Freitag 10. August 2018, 09:00

Prof. Labudde und die bigM besuchen PhD-Symposium in Breslau

Prof. Dirk Labudde gibt einen Keynote-Talk.
Unter dem Titel “Watson meets Watson” stellte
er seine Arbeitsgruppen bigM und FoSIL vor und
beleuchtete, wie beide Forschungsfelder miteinander
verzahnt sind. Insbesondere die vorgestellten
forensischen Fälle stießen auf reges Interesse der
etwa 25 Teilnehmer.

Vom 25. bis zum 26. Juni besuchte die bigM ein PhD-Symposium in Breslau. Prof. Dirk Labudde war als Keynote-Speaker nach Polen eingeladen und stellte seine bioinformatische Forschung als auch die Arbeitsgruppe FoSIL vor. Unter dem Titel “Watson meets Watson” legte er dar wie forensische Fallarbeit (repräsentiert durch Dr. John H. Watson, bekannt aus den Romanen von Arthur Conan Doyle und der BBC-Serie Sherlock) und biologische Wissenschaft (repräsentiert durch Nobelpreisträger James D. Watson) verzahnt sind. Zahlreiche laufende Forschungsprojekte beider Gruppen als auch abgeschlossene forensische Fälle wurden präsentiert.

Einen weiteren hochkarätigen Keynote-Talk hielt Christopher M. Dobson (University of Cambridge) über Störungen des Proteinfaltungsprozesses, welche außerordentliche Relevanz für die Entstehung von Krankheiten wie Morbus Parkinson oder Morbus Alzheimer haben. Im Rahmen von Kurzvorträgen und Posterpräsentationen stellten Florian Kaiser, Christoph Leberecht und Sebastian Bittrich die aktuelle Forschung der bigM vor. Dabei wurden die Arbeiten von Florian Kaiser und Sebastian Bittrich mit einem Posterpreis gewürdigt.

Das Treffen wurde organisiert vom Dresdener BiPS-Netzwerk, in dem Dresdner PhD-Studenten eine zusätzliche Betreuungsplattform geboten wird. Alle Mittweidaer Promovenden, die im Rahmen ihrer Promotion zur TU Dresden assoziiert sind, sind willkommen.

Text: Sebastian Bittrich
Fotos: Florian Kaiser