Nachwuchsforschergruppen

Der Freistaat Sachsen fördert in einem landesweitem Wettbewerb Nachwuchsforschergruppen und Promotionsvorhaben. Bei Fragen zur Förderung wenden Sie sich bitte an den ESF-Verantwortlichen Herrn Matthias Baumgart.

An der Hochschule Mittweida werden seit 2015 folgende Nachwuchsforschergruppen aus Mitteln des ESF und des Freistaates Sachsen gefördert:

Nachwuchsforschergruppe UltraLas

Thema: Ultrapräzisions-Laserbearbeitung (UltraLas)

Laufzeit: 01.07.2015 - 31.12.2019

Projektleiter: Prof. Dr. rer. nat. Steffen Weißmantel

beteiligte Professoren: Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Horst Exner, Prof. Dr. rer. nat. habil. Alexander Horn, Prof. Dr.-Ing. Udo Löschner

Kurzbeschreibung: Das Hauptziel des Projektes ist die postgraduale individuelle Qualifizierung und Weiterbildung der am Projekt beteiligten jungen Hochschulabsolventen auf den Lasertechnologiegebieten Mikro- und Nanostrukturierung von Festkörperoberflächen, Lasermikrosintertechnik, Oberflächenbeschichtungstechnik, optische Komponenten zur Laserstrahlformung und Messtechnik als Beitrag zur Deckung des steigenden Bedarfs an exzellent ausgebildeten akademischen Fachkräften im Freistaat Sachsen und damit zur Bewältigung des demografischen Wandels in Sachsen. Durch die Realisierung des Projektes sollen die akademischen Nachwuchskräfte darüber hinaus im Rahmen der gemeinsamen Forschungsarbeiten zum Wissens- und Technologietransfer und zur Netzwerkbildung zwischen der Hochschule Mittweida und sächsischen Unternehmen befähigt werden. Sie sollen praxisorientierte Forschung auf dem Gebiet der Ultrapräzisions-Laserbearbeitung durchzuführen und die Voraussetzungen für den industriellen Einsatz schaffen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.

Nachwuchsforschergruppe MoQuart

Thema: Entwicklung innovativer Verfahrens- und Betriebsmittelmodelle sowie Qualifizierungskonzepte für die ressourceneffiziente Fertigung hochbeanspruchter Bauteile -MoQuaRT-

Laufzeit: 01.07.2016 - 31.08.2019

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Leif Goldhahn

 

beteiligte Professoren: Prof. Dr. rer. nat. Frank Köster, Prof. Dr.-Ing. Eckhard Wißuwa

 

Kurzbeschreibung: Ziel des Vorhabens ist die postgraduale Weiterbildung von Nachwuchsforschern innerhalb einer interdisziplinären Forschergruppe an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der Hochschule Mittweida. Es soll aus geeigneten Modellen, die je nach Spezialisierungsgebiet der teilnehmenden Professuren entworfen werden, ein Gesamtmodell entstehen, welches die Ressourcenbestände und -verbräuche
eines Fertigungssystems geeignet abbildet. Mittels dieser gesamtheitlichen, realitätsnahen Darstellung wird es möglich, diese Verbräuche zu analysieren und durch geeignete Maßnahmen einem nicht gerechtfertigten Verbrauch entgegen zu wirken. Als exemplarischer Anwendungsbereich könnte die sehr komplexe Fertigung von Tiefdruckformen, Tiefdrucksleeves und Prägezylindern dienen. Die Oberfläche solcher Walzen muss einen hohen Verschleißschutz aufweisen. Sie müssen zunächst spanend bearbeitet und nachfolgend galvanisch beschichtet werden. Dies ist jeweils durch den Einsatz unterschiedlicher Verfahren sowie Verfahrensvarianten und -parametern möglich und soll sich zukünftig mit Hilfe von (vergleichenden) Modellen beschreiben lassen, welche in ein Gesamtmodell integriert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.

Erschließung von mobilen Sensordaten für die Publikumsforschung durch interaktive maschinelle Lernverfahren (Agile Publika)

Thema: Erschließung von mobilen Sensordaten für die Publikumsforschung durch interaktive maschinelle Lernverfahren (Agile Publika)

Laufzeit: 01.09.2017 - 31.08.2020

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Michael Hösel

beteiligte Professoren: Prof. Klaus Liepelt, Prof. Dr.-Ing. Frank Zimmer, Prof. Dr. rer. nat. Marc Ritter, Prof. Dr. rer. nat. habil. Kristan Schneider

Kurzbeschreibung:

Die Nachwuchsforschergruppe AGILE PUBLIKA entwickelt ein generisches Gesamtsystem zur: - kontinuierlichen Beobachtung mittels IuK-Technologie (mobile Sensoren, Social Media); - Analyse durch Kontext-induzierte Mustererkennungsverfahren und Methoden der empirischen Netzwerkanalyse; -Prognose, gestützt auf agentenbasierten Simulationsmodellen; - Visualisierung von regionalen Publikumsbewegungen. Den Workflows im Gesamtsystem liegt ein systemtheoretischer Ansatz zugrunde: Durch Injektion von menschlichem Wissens kontext werden Modelle interaktiv evaluiert und optimiert. Ziel ist keine rein automatisierte, sondern interaktive Exploration mittels auf Hypothesen basierender Modellbildung. Die Anwendungsfelder sind kleinteilig (bis auf Gemeindeteile stratifiziert), Sachsen-spezifisch, aber auch überregional skalierbar. Der Fokus liegt auf den allen Märkten zugrundeliegenden Mustern der Selbstorganisation, die mit ähnlichen Verfahren quasi in Echtzeit beobachtbar sind. Die Nachwuchsforschergruppe ist im Forschungsprofil „Innovative Medientechnologien“ der Hochschule Mittweida (www.forschung.hs-mittweida.de) angesiedelt und entwickelt neue Wege der fallbezogenen Beobachtung, Analyse, Sichtbarmachung und Simulation von komplexen Publikumsbewegungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.

Security and Safety Solutions for Automation and Fabrication Environements (3-SAFE)

Thema: Security and Safety Solutions for Automation and Fabrication Environements (3-SAFE)

Laufzeit: 01.07.2017 - 30.06.2020

Projektleiter: Prof. Dr. Dirk Pawlaszczyk

beteiligte Professoren: Prof. Dr. Dirk Labudde, Prof. Dr. Christian Hummert, Prof. Dr.-Ing. Olaf Hagenbruch

Kurzbeschreibung: Im Mittelpunkt des geplanten Vorhabens steht die Qualifizierung des akademischen Nachwuchses in den Fachgebieten IT-Sicherheit, digitale Forensik, Embedded Systems und Automation. Über die gemeinsame Forschungsarbeit der Projektmitglieder soll der Wissens- und Technologietransfer zwischen sächsischen Hochschulen und Unternehmen der sächsischen Wirtschaft weiter intensiviert werden. Die am Projekt beteiligten jungen Hochschulabsolventen bilden einen aktiven Beitrag zur Deckung des steigenden Bedarfs an exzellent ausgebildeten akademischen Fachkräften im Freistaat Sachsen. Gleichzeitig soll den im Projekt tätigen Nachwuchswissenschaftlern der berufliche Einstieg in die sächsische Wirtschaft erleichtert werden. Die klar anwendungsorientierte Forschung und die damit verbundenen Ergebnisse bilden einen wichtigen Beitrag für den Mittelstand. Ein weiteres Ziel des Projektes besteht darin, den Wissensstand auf dem Gebiet der IT-Sicherheit an der Hochschule Mittweida weiter auszubauen. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, konkrete technische Lösungen und Handlungsanweisungen für den Bereich IT-Sicherheit in Automation
und Fertigung zu entwickeln.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.

Nachwuchsforschergruppe Eila-Sax

Thema: Entwicklung innovativer Lasertechnologien für die sächsische Wirtschaft (Eila-Sax)

Laufzeit: 01.09.2018 - 31.10.2021

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Udo Löschner

beteiligte Professoren: Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Horst Exner, Prof. Dr. rer. nat. habil. Alexander Horn, Prof. Dr.-Ing. Udo Löschner, Prof. Dr. rer. nat. Steffen Weißmantel

Kurzbeschreibung: Das Hauptziel des Projektes "Entwicklung innovativer Lasertechnologien für die sächsische Wirtschaft (Eila-Sax)" ist die postgraduale individuelle Qualifizierung der am Projekt beteiligten jungen Hochschulabsolventen auf den hoch komplexen Lasertechnologiegebieten: Mikro- und Nanostrukturierung von Festkörperoberflächen, 3D Druck im Mikrobereich und optische Hochleistungsmesstechnik als Beitrag zur Deckung des steigenden Bedarfs an exzellent ausgebildeten akademischen Fachkräften auf dem Gebiet der Lasertechnologien im Freistaat Sachsen. Dabei sollen die jungen Hochschulabsolventen durch die Mitbetreuung von Forschungspraktikanten und Bachelor-/Masterarbeiten an der Hochschule Mittweida in Personal- und Projektmanagement geschult werden und auch erweiterte didaktische Fähigkeiten zur Präsentation von Ergebnissen erwerben. Durch die Realisierung des Projektes werden die akademischen Nachwuchskräfte im Rahmen der gemeinsamen Forschungsarbeiten zum Wissens- und Technologietransfer und zur Netzwerkbildung zwischen der Hochschule Mittweida und sächsischen Unternehmen befähigt. Weitere Ziele des Projektes bestehen darin, praxisorientierte Forschung auf den Gebieten der Lasermaterialbearbeitung und der Lasermesstechnik an der Hochschule Mittweida durchzuführen und die Voraussetzungen für den industriellen Einsatz der entwickelten neuartigen Technologien und Vorrichtungen in regionalen Unternehmen zu schaffen.