Fokus Forschung: Oberflächentechniker treffen sich in Leipzig

Dienstag 02. Oktober 2018, 10:00

Fachtagung und Treffen mit Alumnis

Die Forschungsgruppe Galvano- und
Oberflächentechnik der Hochschule Mittweida
mit zwei ehemaligen Studentinnen
(v.l. M. Eng. Anett Schrön (IKS Dresden),
Prof. Köster, B. Eng. Nurul Amanina Binti Omar
(Masterstudentin der TU Ilmenau), M. Eng.
Johannes Näther, M. Eng. Michael Markus,
Dipl.-Ing. (FH) Frank Poschmann)

Die Behandlung von Oberflächen stellt eine Schlüsseltechnologie zur technisch-wissenschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Lösung aktueller Probleme bei der Entwicklung innovativer Produkte dar. Die jährlich stattfindenden Oberflächentage des Zentralverbandes Oberflächentechnik sollen dafür gezielt die Vernetzung von Forschung und Praxis zum Thema Galvano- und Oberflächentechnik und die Unterstützung der branchen-übergreifenden Kommunikation vorantreiben.

Die mehr als 600 Kongressteilnehmer konnten vom 19.-21.September auf dem Leipziger Messegelände aus einem breiten Angebot von Fachvorträgen wählen. In sechs parallelen Sessions wurde unter anderem zu den Schwerpunktthemen „Oberflächentechnik im Spannungsfeld von Leichtbauwerkstoffen“, „Oberflächentechnik für Energiespeicher- und Umwandlung“ oder „kathodischer Korrosionsschutz“ referiert.

Die Hochschule Mittweida entsendete die Forschergruppe um Prof. Frank Köster von der Fakultät INW, um sich auf der wichtigsten Fachtagung im deutschsprachigen Raum mit Industrievertretern und anderen Forschergruppen zu vernetzen und sich über die aktuellen Trends und Entwicklungen in der Oberflächentechnik zu informieren. Neben interessanten Gesprächen mit ehemaligen Studenten des Fachbereiches konnte die Veranstaltung viele Inspirationen für weitere Forschungsfelder aus dem Bereich der elektrochemischen Metallabscheidung liefern. Auch für die Bearbeitung aktueller Forschungsprojekte, wie der galvanischen Abscheidung von Iridium als Katalysatormaterial oder der Abscheidung von Chromersatzschichten, konnten einige neue Denkansätze aus den Vorträgen entnommen werden. Somit kann die Veranstaltung für die Mittweidaer Forscher als voller Erfolg bewertet werden.             

Text: Johannes Näther
Bild: Privat