Fokus Forschung: MoQuaRT goes Intec

Montag 04. Februar 2019, 10:00

Nachwuchsforschergruppe der Hochschule Mittweida stellt auf Fachmesse in Leipzig aus – Vorträge im Ausstellerforum und Präsentation auf dem Messestand

Die Exponate sind verstaut, die Flyer gedruckt und die Vortrags-Präsentation eingepackt – in dieser Woche tauscht das Projektteam der Nachwuchsforschergruppe MoQuaRT um Prof. Leif Goldhahn das Labor an der Hochschule mit dem Messestand.

Die WissenschaftlerInnen präsentieren die Ergebnisse des ESF-Nachwuchsforscherprojektes MoQuaRT auf der intec, der Internationalen Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik, vom 5. bis zum 8. Februar auf dem Leipziger Messegelände.

MoQuaRT steht dabei für die Entwicklung innovativer Verfahrens- und Betriebsmittelmodelle sowie Qualifizierungskonzepte für die ressourceneffiziente Fertigung hochbeanspruchter Bauteile. Dementsprechend werden Referenzbauteile, die mit alternativen spanenden Fertigungsverfahren hergestellt wurden, ausgestellt. Darüber hinaus werden Bauteile, welche galvanisch beschichtet wurden, gezeigt. Der Fokus der Nachwuchsforschergruppe liegt in der ressourcenorientierten Qualifizierung von Mitarbeitern von KMU. Der Mitarbeiter spielt bei der nachhaltigen Ausrichtung von Fertigungsprozessen, eine elementare Rolle. Infolge der ressourcenorientierten Qualifizierung der Mitarbeiter soll so das Selbstverständnis und das Verantwortungsbewusstsein entsprechend adaptiert und modifiziert werden.

Neben der Präsentation der Forschungsergebnisse bilden die Vorstellung der Hochschule Mittweida mit ihren Studien- und Forschungsschwerpunkten sowie das Leistungsspektrum des Instituts INNArbeit Schwerpunkte des Messeauftritts.

Den Messestand der Hochschule Mittweida findet man auf dem Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ in Halle 3 Stand B58.

Am Dienstag, dem 05.02. stellen die WissenschaftlerInnen in zwei Vorträgen im Ausstellerforum in Halle 2 ihre Forschungsarbeiten vor.

„Materialbereitstellungsplanung für die Montage“ ist der Titel des Vortrages um 13:40 Uhr. Dabei ist eine ganzheitliche Planung in Zeiten steigender Variantenvielfalt und Flexibilität dem Kunden gegenüber essentiell. Vor allem die Planung fertigungsnaher Prozesse, hier die Materialbereitstellung, weist Potentiale auf, um im Hauptprozess Fertigung die Effizienz zu steigern.

Um 14:15 Uhr geht es um die „Personalentwicklung für eine ressourcenorientierte spanende Fertigung“. Ressourcen, wie elektrische Energie oder Halbzeuge und deren Bedarf, aber auch Verwendung sind primär von den dafür notwendigen Produktionsprozessen selbst aber auch von den darin wirkenden Mitarbeitern abhängig. Im Fachvortrag wird dazu ein Qualifizierungskonzept für Mitarbeiter der spanenden Fertigung vorgestellt, welches eine methodisch-didaktische Weiterentwicklung dieser mit dem Fokus eines nachhaltigen und bewussten Umgangs mit Unternehmensressourcen anleitet.

Text: Annett Kober, Robert Eckardt
Grafiken: MoQuaRT