Fokus Forschung: Ressourceneffizienz - Lehr- und Lernkonzepte für das Studium und die Ausbildung im Maschinenbau mit dem Schwerpunkt einer ressourcenorientierten Planung von Fertigungsprozessen

30.10.2019, 14:00

Mittweidaer Wissenschaftler stellen ihre Forschungsergebnisse im Rahmen einer Fachtagung vor

Pleanum der Fachtagung "Freie digitale Lehrkonzepte für die akademische Ausbildung im Maschinenbau"

Prof. Leif Goldhahn, Christina Pietschmann, Sebastian Roch und Robert Eckardt forschten in den vergangenen drei Jahren im Rahmen der interdisziplinären Nachwuchsforschergruppe MoQuaRT Entwicklung innovativer Verfahrens- und Betriebsmittelmodelle sowie Qualifizierungskonzepte für die ressourceneffiziente Fertigung hochbeanspruchter Bauteile auf dem Gebiet der Arbeitsplanung und Arbeitswissenschaft. Dabei befassten sie sich u. a. mit der auf Lernkonzepten basierenden Qualifizierung und Sensibilisierung von Mitarbeitern für die technologische Planung von nachhaltigen Fertigungsprozessen.

Am 26. September folgten 65 Teilnehmer von mehr als 30 deutschen Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen der Einladung zur Fachtagung Freie digitale Lehrkonzepte für die akademische Ausbildung im Maschinenbau. Die Fachtagung wurde in Kooperation der TU Dresden, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sowie der Hochschule Mittweida initiiert.

Der Fokus der Fachtagung, welche an der TU Dresden stattfand, lag dabei auf der Verdeutlichung der Potentiale digital gestützter, offener Bildungsressourcen (Open Educational Resources) aber vor allem auch der Anwendung sowie Umsetzung von digitalen Lehr- und Lernkonzepten im Studium und in der Ausbildung des Maschinenbaus.

Den Fachtagungsteilnehmern präsentierten Prof. Goldhahn und sein Team einen Vortrag mit dem Titel „Ressourceneffiziente Fertigung hochbeanspruchter Bauteile“, welcher neben der entwickelten multimedialen Lernumgebung auch deren methodische Entwicklung sowie Bedienhandlungen als weiterer Ansatz zur Mitarbeiterqualifikation beinhaltete.

Der Schwerpunkt dieses Vortrags lag dabei auf der Beschreibung des Vorgehens zur Ermittlung des Qualifizierungsbedarfs von Mitarbeitern und dessen softwaretechnische Umsetzung. Auch konnten den Anwesenden mit Hilfe des Vortrags Ergebnisse des Wissens- und Technologietransferprojekts Saxony5 präsentiert werden.

Aus der Fachtagung ziehen die Mittweidaer Forscher ein überaus positives Resümee. So erklärt Prof. Goldhahn nach der Fachtagung rückblickend: „Die Konferenz zog zu ihrer Premiere viele interessierte Lehrende aus der Bundesrepublik nach Dresden. Das zeigt, dass die Thematik OER in der Ausbildung auf reges Interesse im Maschinenbau stößt. Wir müssen dies als Chance begreifen, die bisherige Ausbildung weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse der heutigen Lernenden anzupassen. Mein Dank gilt den überaus engagierten Organisatoren, der Moderatorin sowie den Vortragenden der TU Dresden, der BAuA sowie der Hochschule Mittweida.“

Die Dokumentation der Fachtagung (Präsentationen und zugehörige Tonaufnahme des Referenten) ist online verfügbar auf der Internetseite der TU Dresden. Dazu folgen Sie bitte dem Link: https://tu-dresden.de/mz/forschung/konferenzen-und-kolloquien/fachtagung-oer-mb und klicken auf die Registerkarte Präsentationsunterlagen mit Audioaufzeichnung.

[1] tu-dresden.de/mz/forschung/konferenzen-und-kolloquien/fachtagung-oer-mb/freie-digitale-lehrkonzepte-fuer-die-akademische-ausbildung-im-maschinenbau

Text und Bilder: Robert Eckardt