Gründungsradar 2018: Spitzenplatz für die Hochschule Mittweida

17.01.2019, 14:00

Hochschule Mittweida ist gründungsfreundlichste Sächsische Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Im aktuellen Gründungsradar 2018 kann die Hochschule Mittweida erneut sehr gute Ergebnisse erzielen: Sie ist die beste mittelgroße Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Sachsen laut Gründungsradar im Vergleich zu den teilnehmenden Hochschulen. Seit 2012 können in der bereits zum vierten Mal deutschlandweit durchgeführten Studie konstant gute Ergebnisse erzielt werden.

Dabei ist die Hochschule Mittweida besonders in den Bereichen Gründungsverankerung, Gründungssensibilisierung und Gründungsunterstützung gut aufgestellt. Dies bedeutet, dass Studierende und potenzielle Gründer mit dem Gründernetzwerk SAXEED in Mittweida über einen ausgezeichneten Ansprechpartner verfügen. Das Gründernetzwerk SAXEED an der Hochschule Mittweida begleitet Studierende, Absolventen, wissenschaftliche Mitarbeiter und Professoren von der Ideenfindung bis zur Gründung. Dabei werden unterstützend regelmäßig Workshops und Veranstaltungen mit Netzwerkcharakter durchgeführt. Dass dies ein erfolgreiches Modell ist, zeigt auch der Gründungsradar: „Häufig wird auch eine gute Beratung als wichtiger Faktor für das Gelingen der Gründung genannt.“ Leider garantiert aber eine gute Beratung noch keine erfolgreiche Gründung: „Zentrale Akteure bei Gründungen sind die Gründer selbst.“ Denn laut Gründungsradar sind insbesondere die persönlichen Fähigkeiten, Kenntnisse und Eigenschaften des/der Gründer entscheidend für eine erfolgreiche Realisierung von Gründungsvorhaben. Insbesondere Kenntnisse können unter anderem durch das Studium und themenrelevante Workshops noch erworben werden. Für Studierende bietet das Gründernetzwerk SAXEED regelmäßig kostenlose Workshops zu gründungsrelevanten Themen an.

Die Inspiration und das Wissen durch das Studium könnte auch ein Grund dafür sein, dass an etwa 60% der Gründungsprojekte Studierende beteiligt sind. Offensichtlich ist dann die eigene Existenzgründung auch eine Option nach dem Studium. Denn an der meist auf das Gründungsprojekt folgenden Gründung sind überwiegend Absolventen beteiligt. Aber auch schon während des Studiums wagten deutschlandweit 43% der Gründer den Schritt in die Selbstständigkeit. Insgesamt gesehen ist dennoch „das Gründungsgeschehen an Hochschulen […] in erster Linie studentisch geprägt.“ Unter anderem mit der aktuellen Berichterstattung über Instagram (@saxeed_mittweida) und besonders auf Studierende ausgerichtete Workshopthemen geht auch das Gründernetzwerk SAXEED in Mittweida in erster Linie auf die Bedürfnisse der Studierenden ein. Darüber hinaus soll auch in Zukunft der studentische Fokus noch mehr ausgeprägt werden: „Insbesondere innovative Geschäftsmodelle bieten noch viel Potenzial für studentische Ideen und Gründungen aus wirtschafts-, geistes- und medienwissenschaftlichen Bereichen, aber auch fakultätsübergreifend“, so Prof. Dr. Ulla Meister, Leiterin des Gründernetzwerks SAXEED in Mittweida. Dies bestätigt sich auch im Gründungsradar 2018, denn aktuell kommen die meisten Gründungen noch aus dem technischen Bereich.

Noch eine kleine Info am Rande: Positiv wird im Gründungsradar 2018 auch hervorgehoben, dass die Gründungsthematik auf der Startseite der Hochschulwebsite mit nur einem Klick zu erreichen ist. Gleich direkt auf saxeed.hs-mittweida.de vorbei schauen!

Quelle: Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft e.V.: Gründungsradar 2018
Text: SAXEED