Fokus Forschung: Wie können Lausitzer Unternehmen von Künstlicher Intelligenz profitieren?

Fokus Forschung: Wie können Lausitzer Unternehmen von Künstlicher Intelligenz profitieren?

Forschung, Veranstaltungen

Vier Hochschulen sowie 23 Unternehmen und Verbände aus Sachsen und Brandenburg bündeln ihre Kompetenzen mit dem Ziel, Arbeit in der Lausitz durch Systeme der künstlichen Intelligenz (KI) effektiv, attraktiv und gesünder zu machen.

Zwei Personen stehen sich vor einer Bildwand gegenüber
Robert Eckardt und Prof. Leif Goldhahn (v.l.n.r.) von der Fakultät INW sind Ansprechpartner im PAL-Projekt

„Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt.“ Dieser zunehmend häufig zu hörende Satz beschäftigt auch Lausitzer Unternehmen. Sie müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, was das konkret für ihr Unternehmen bedeuten könnte. Besteht die Gefahr, dass der Wettbewerb bei der Nutzung digitaler Technik und KI auf der Überholspur davonfährt? Wie können Arbeitgeber sicherstellen, dass die Belegschaft die mit zunehmendem Alter anstrengender werdenden Tätigkeiten in der Produktion weiterhin ohne Einschränkungen ausführen kann?

Ziel des Kompetenzzentrums PerspektiveArbeit Lausitz (PAL) ist es, Hochschulen und Unternehmen zusammenzubringen, die den Strukturwandel in der Arbeitswelt zu ihrer Sache machen und gemeinsam in der Lausitz KI-unterstützte Arbeit menschengerecht und nachhaltig gestalten und umsetzen wollen. Im Fokus stehen insbesondere datenbasierte lernfähige Assistenzsysteme, die beispielsweise für Transportoptimierung, Fehlererkennung, digitales Wissensmanagement, Kapazitätsbedarfs- oder Energievorhersagen in Unternehmen eingesetzt werden können, um Menschen von Routinetätigkeiten und Stress zu entlasten.

Bei der ersten Transferveranstaltung des Kompetenzzentrums am 07. Juli 2022 im Rathaus Bischofswerda sollen Lausitzer Unternehmen und Medien mehr über die einzelnen Forschungsprojekte erfahren, um Anregungen zu erhalten und Kontakte zu knüpfen.

Mehr über das Projekt PerspektiveArbeit Lausitz

Text: PAL-Team
Foto: Hochschule Mittweida