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Fokus Forschung: Wie immer und trotzdem ganz anders

Fokus Forschung: Wie immer und trotzdem ganz anders

Forschung, Veranstaltungen, 26. IWKM

Ein Rückblick zur 26. IWKM

Seit 50 Jahren gibt es die Wissenschaftlichen Konferenzen an der Hochschule Mittweida und auch die 26. IWKM reiht sich in die Konferenzreihe ein. Und trotzdem war dieses Jahr vieles ganz anders.

Am 14. und 15. April trafen sich über 200 Teilnehmende zur 26. Interdisziplinären Wissenschaftlichen Konferenz Mittweida unter dem Leitthema „Ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft?“. Treffpunkt war die Hochschule und trotzdem blieben die Seminarräume leer, denn pandemiebedingt fand die Konferenz ausschließlich digital statt. Einige der Professorinnen und Professoren moderierten ihre Tagungsgruppen live von der Hochschule, andere vom heimischen Arbeitszimmer aus.

In sechs Tagungsgruppen lauschten die Teilnehmenden über 60 Vorträgen und nutzen die Gelegenheit für ausführliche Diskussionen und zum Gedankenaustausch. Die Technik funktionierte bis auf wenige Ausnahmen dabei fehlerfrei und ließ Entfernungen schrumpfen. So konnten auch drei Referenten und Referentinnen aus Chile an der Tagung teilnehmen und der Keynotevortrag am zweiten Tag kam live von Prof. Peter Lindblad von der Uppsala University in Schweden. Tagungsleiter Prof. Dr.-Ing. Uwe Mahn freut sich besonders über die internationale Beteiligung und „hofft auf eine weitere Erhöhung internationaler Teilnehmender an den wissenschaftlichen Konferenzen der Hochschule“.

Eine im eigenen Hause entwickelte Konferenzplattform erleichterte die Orientierung und sorgte für den Link in die gewünschten Webkonferenzen. In den Konferenzpausen konnten die Teilnehmenden den Hochschulcampus bei einem Video-Rundgang kennenlernen, Labore per Video besichtigen oder mit den Mitarbeiterinnen von Saxony5 und Saxeed in Kontakt treten.

Matthias Baumgart, Leiter des Referates Forschung, fasst die gewonnenen Erfahrungen zusammen: „Wir freuen uns, dass alles gut funktioniert hat. Der Aufwand für die Organisation einer digitalen Tagung erstreckt sich auf andere Bereiche, ist aber keinesfalls geringer als der für eine Tagung in Präsenz. Eine digitale Tagung ermöglicht auch für weit entfernt lebende Wissenschaftler:innen eine Teilnahme, ersetzt aber nicht den persönlichen Kontakt. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass derartige Veranstaltungen wieder in Präsenz an der Hochschule Mittweida stattfinden können und zusätzlich Möglichkeiten zur Online-Teilnahme verfügbar sind.“

Die Tagungsbeiträge sind im Scientific Report Nr. 2, 2021 zusammengefasst, der unter diesem Link zum Download zur Verfügung steht.

Text: Annett Kober
Fotos und Screenshots: Hochschule Mittweida