Vom 20. bis 22. Mai 2026 war die Hochschule Mittweida auf der internationalen Fachmesse GPEC – General Police Equipment Exhibition & Conference in Leipzig vertreten. Die renommierte Messe gilt als eine der wichtigsten europäischen Plattformen für Polizei-, Sicherheits- und Einsatztechnik und bringt jährlich Fachpublikum aus Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen.
Fokus Forschung: Gemeinsam auf Spurensuche – die Hochschule Mittweida auf der GPEC 2026
Fokus Forschung: Gemeinsam auf Spurensuche – die Hochschule Mittweida auf der GPEC 2026
Fakultätsübergreifend, praxisnah und mit vielen spannenden Gesprächen im Gepäck: Die Hochschule Mittweida präsentierte auf der internationalen Polizeimesse GPEC Forschung aus Forensik, Cybersicherheit und Materialentwicklung.
Die Fachgruppe Forensik wurde auf der Messe durch die Professoren Michael Spranger und Ronny Bodach (beide Fakultät CB) vertreten. Gemeinsam präsentierten sie Ansätze aus der allgemeinen und digitalen Forensik. Unterstützt wurden sie dabei von Nadine Friedewald und Robin Keppler vom Fraunhofer Lernlabor Cybersicherheit. Für zusätzliches Fachinteresse sorgte Professor Andreas Ittner, der im Rahmen eines Messevortrags die digitalsouveräne Ermittlungsplattform für Bitcoin-Transaktionen „Coinator“ vorstellte.
Auch innovative Entwicklungen aus einem ganz anderen Forschungsbereich stießen auf großes Interesse: Professor Jörg Hübler und Fabian Jonas Müller aus der Fakultät INW präsentierten ihr 3D-Druckverfahren für Textilien, mit dessen Hilfe Textilien beispielsweise vor Schnitten und Stürzen schützen können.
Neben den fachlichen Gesprächen und Projektpräsentationen blieb auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. Besonders gefreut hat sich das Standpersonal über den Besuch zahlreicher ehemaliger Studierender der Hochschule Mittweida. Die Einblicke in ihre heutigen Tätigkeitsfelder – vielfach im Sicherheits- und Ermittlungsumfeld – machten deutlich, wie praxisnah und zukunftsorientiert die Studien- und Forschungsinhalte der HSMW-Ausbildung sind.
Professor Ronny Bodach resümiert: „Die Messe hat erneut gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Hochschule, Forschung und Praxis ist. Gerade die Verbindung unterschiedlicher Fachrichtungen an unserem Stand hat viele interessante Gespräche ermöglicht.“
Text und Bild: Prof. Ronny Bodach