Am 23. Juni 2026 fand an der Hochschule Mittweida das 6. Schweißtechnische Netzwerktreffen statt. Trotz hochsommerlicher Temperaturen konnte die Veranstaltung zahlreiche Gäste aus Industrie, Praxis und Hochschule begrüßen und erwies sich als voller Erfolg.
Fokus Forschung: Brücken, Cobots und Karrierechancen
Fokus Forschung: Brücken, Cobots und Karrierechancen
6. Schweißtechnisches Netzwerktreffen an der Hochschule Mittweida
Im Mittelpunkt standen zwei fachlich hochaktuelle Vorträge: Max Fiedler (Marx Krontal und Partner) widmete sich den Einsturzursachen der Carolabrücke und beleuchtete diese aus ingenieurtechnischer Perspektive. Der Beitrag stieß auf großes Interesse und regte intensive Diskussionen an.
Sascha Rudnik (Kjellberg Finsterwalde Plasma und Maschinen GmbH) präsentierte unter dem Titel „Unterpulverschweißen neu gedacht – Innovationen, Automatisierung und erweiterte Anwendungen“ aktuelle Entwicklungen in der Schweißtechnik und zeigte insbesondere Potenziale für moderne Automatisierungslösungen auf. Die anschließenden Vorführungen zum Unterpulverschweißen in Kombination mit einem Cobot wurden mit großem Interesse verfolgt und boten eine anschauliche Ergänzung zu den theoretischen Impulsen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Austausch zwischen Unternehmen und Studierenden. Im Rahmen von Kurzvorstellungen präsentierten mehrere teilnehmende Unternehmen ihre Tätigkeitsfelder sowie Möglichkeiten für Abschlussarbeiten. Dies wurde intensiv genutzt und führte zu zahlreichen Gesprächen sowie konkreten Ansätzen für zukünftige Kooperationen.
Besonders deutlich wurde im Verlauf der Veranstaltung der hohe Wert solcher Netzwerktreffen für die Region: Sie bieten eine wichtige Plattform, um die schweißtechnische Community in Mittelsachsen zusammenzubringen, den fachlichen Austausch zu stärken und gemeinsam neue Ideen und Perspektiven zu entwickeln.
Die Veranstaltung war insgesamt geprägt von einer offenen, engagierten und sehr konstruktiven Atmosphäre. Die Vielzahl an Gesprächen und die positive Resonanz unterstreichen die Relevanz dieses Formats.
Die Hochschule Mittweida bedankt sich herzlich bei allen Vortragenden, Teilnehmenden und Unterstützenden, die zum erfolgreichen Gelingen des Netzwerktreffens beigetragen haben.
Text und Bilder: Prof. Julia Zähr