Straßen sind eine zentrale Grundlage moderner Mobilität und Wirtschaft. Ihre nachhaltige Instandhaltung erfordert präzise Kenntnisse über den Zustand der verbauten Materialien. Im Rahmen des FuE Verbundprojekts „Entwicklung eines zerstörungsfreien In-situ-Prüfverfahrens für die gebundenen Schichten des Oberbaus von Straßen mittels opto-akustischer Messtechnik - ZOPAS" wird ein neuartiges In-situ-Prüfverfahren entwickelt, das erstmals zerstörungsfrei eine flächenhafte und tiefenaufgelöste Bewertung gebundener Fahrbahnschichten ermöglicht.
Zum offiziellen Projektbeginn trafen sich die Projektpartner Ende Juni 2026 zum gemeinsamen Kick-off am Laserinstitut Hochschule Mittweida. Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit zu strukturieren und die anstehenden Entwicklungsschritte festzulegen. Das Vorhaben wird durch die Europäische Union und den Freistaat Sachsen im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit der Sächsischen Aufbaubank (SAB) als Projektträger gefördert und läuft bis Ende 2028.