Aktuelles

Ankündigung: 19.03.2020 - Sächsische Transfer Roadshow #2 Hochschule Mittweida

Am 19.03.2020 macht die futureSAX Transfer Roadshow ihren zweiten Halt in Mittweida. Vorausgegangen ist diesem Event die Nominierung von Herrn Prof. Dr. Röbbe Wünschiers für den sächsischen Innovationspreis im Juni 2019, vorgeschlagen vom Institut für ganzheitliche Schafpudelzucht (https://schafpudel.de/).

Herr Wünschiers ist an der Hochschule Mittweida Professor für Biochemie und Molekularbiologie und forscht seit einigen Jahren im Rahmen des Saxony5-Verbundprojektes an genetischen Ursachen für Kryptorchismus bei Schafpudeln.

Neben diesem leitet Herr Prof. Wünschiers weitere Forschungsprojekte im Bereich der genetischen Diversität, unter anderem zur Pollendiversität bei Honigbienen und Hummeln, Bioareosolen in Tierställen oder der Wasserstofferzeugung mit Purpurbakterien.

Neugierig geworden?

Weitere Informationen zu den Forschungsbereichen erhalten Sie am 19.03.2020 ab 16.00 Uhr im Gerhard-Neumann Bau der Hochschule Mittweida (Haus 5, Raum 109A). 

Programm:

16:30 Uhr - Begrüßung

Marina Heimann, Geschäftsführerin futureSAX GmbH
Prof. Dr.-Ing. Uwe Mahn, Prorektor Forschung an der Hochschule Mittweida

16:35 Uhr - Grußwort

Christoph Zimmer-Conrad, Referatsleiter für Industrie Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

16:45 Uhr - Mit [DR]NA-Sequenzierung zur Diagnostik

Dr. Kerstin Stangier, Super Senior Director, GENEWIZ Europe

17:00 Uhr - Mit Diagnostik zur Biodiversität

  • Prof. Dr. Röbbe Wünschiers, Professur für Biochemie/Molekularbiologie an der Hochschule Mittweida

17:15 Uhr - Paneldiskussion LifeSciences im Kontext der Biodiversität

  • Prof. Dr. Röbbe Wünschiers, Professur für Biochemie/Molekularbiologie an der Hochschule Mittweida
  • Mechthild Jennissen-Tibbe, Inhaber Institut für ganzheitliche Zucht von PON und Schafpudel
  • Dr. Kerstin Stangier, Senior Director GENEWIZ Europe GmbH
  • André Hofmann, Geschäftsführer biosaxony e. V.
  • Stefan Fraedrich, anvajo GmbH

18:00 Uhr - Get-together & Projektvorstellung

  • Untersuchung von Kryptorchismus in der Schafpudelzucht
  • Bioaerosole in Tierställen
  • Wasserstoffproduktion mit Purpurbakterien
  • Pollendiversität bei Honigbienen und Hummeln
  • biosaxony e. V.
  • GENEWIZ Europe GmbH

 

Anmeldung erwünscht unter ronny.kittler@futuresax.de oder unter futureSAX.de.


Text: Nadine Wappler, Bild: © Institut für ganzheitliche Schafpudelzucht

Die Saxony5-Transferstipendiaten stellen sich vor

Philipp Lungwitz forscht zur Ver- und Bearbeitung von Halbleitermaterialien mittels Lasertechnologie

Im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ (Projekt „Smart University Grid Saxony5") vergeben die beteiligten sächsischen Hochschulen sogenannte Transferstipendien für die Dauer von 3 Jahren.
Die Ausschreibung richtet sich an Bewerber -/ innen, die ein wissenschaftliches und grundsätzlich promotionswürdiges Projekt realisieren möchten, in dem der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Ergebnisse in konkrete betriebliche und / oder gesellschaftliche Anwendungen im Vordergrund steht. Das zu fördernde Transferprojekt dient weiterhin der wissenschaftlichen Qualifizierung des Stipendiaten. Eine Promotion innerhalb des Projektes ist möglich, jedoch nicht zwingend erforderlich. An der Hochschule Mittweida konnten seit Beginn der Förderinitiative bereits drei Stipendien vergeben werden.

Im September 2019 wurde das dritte Transferstipendium der Hochschule Mittweida vergeben. Die Auswahlkommission entschied sich mit Philipp Lungwitz für einen Kandidaten, dessen Forschungsthema im Bereich der Lasertechnologien am Laserinstitut Hochschule Mittweida angesiedelt ist.

 Maschinen, die in einem Labor für Lasertechnik stehen

Die steigende Nachfrage für Fertigungstechniken im Bereich einiger Mikrometer mit Genauigkeiten im Nanometerbereich für die Bearbeitung mikroelektronischer Bauteile bilden die Schwerpunkte des Projektvorhabens und zeigen, dass eine Optimierung bestehender Technologien sinnvoll ist.

Ein wichtiger Prozess innerhalb der Halbleiterindustrie ist das definierte Trennen von Halbleiterwafern. Die bereits in der Industrie verwendeten laserbasierten Trennmethoden zeigen schon signifikante Vorteile gegenüber mechanischer Trennverfahren. Das sog. „Stealth dicing“ beschreibt momentan den aktuellen Stand der Technik. Dabei werden Mikrorisse innerhalb des Materialquerschnittes erzeugt, an denen das Halbleitersubstrat definiert getrennt wird. Neuartige Laserquellen bieten nun die Möglichkeit, diese Art der Materialverarbeitung weiter zu optimieren. So kann eine Reduzierung der thermischen Belastung des bearbeiteten Materials die Trennung filigraner Mikrosystemtechnik und integrierter Schaltkreise ermöglichen und dabei die Packungsdichte weiter erhöhen. Das neue, trennende Verfahren soll Sollbruchstellen durch Absorption von infraroter Laserstrahlung erzeugen. Herkömmliche anorganische Halbleiter sind transparent für die im Transfervorhaben zu Verfügung stehenden Laserstrahlung. Die Bearbeitung beruht daher ausschließlich auf nichtlinearen Prozessen innerhalb sehr kleiner Volumina im Fokus der Laserstrahlung. Zusätzlich bietet dieses Verfahren die Möglichkeit, durch lokale Modifikationen und nichtlineare Anregung Halbleitermaterialien miteinander zu verbinden. Ähnliche Versuche wurde bereits erfolgreich an Glassubstraten durchgeführt. In der Halbleiterindustrie wird dies noch nicht angewendet, bietet jedoch einige Vorteile, wie die Reduzierung von Fügespalten und thermisch belasteten Zonen. Innerhalb des Projektes sollen daher die Themenschwerpunkte gezieltes, rissfreies Trennen und gezieltes Fügen von Halbleitermaterialien untersucht und für den Transfer in die Industrie vorbereitet werden.

Als Praxispartner konnten das Fraunhofer IPMS und das Fraunhofer ENAS, die der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland sowie dem Leistungszentrum mikro|nano angehören, gewonnen werden. Industrielle Praxispartner sind die Firma ACSYS Lasertechnik GmbH aus Mittweida und die Firma 3D-Micromac AG aus Chemnitz.

Besonderes Interesse an den Forschungsergebnissen liegt für die Industriepartner in der Konzeption neuer Industrieanlagen, die das Produktportfolie erweitern und so die sächsische Industrie in der Ver- und Bearbeitung von Halbleitermaterialen und Mikroelektronik stärken. Auch das Entwerfen kundenspezifischer Maschinenlösungen und die Implementierung neuester Lasertechnologie in Industrieanlagen gelten als Ziel der im Projekt geleisteten Arbeit. Forschungsnahe Kooperationspartner sind besonders an den Grundlagen der Wechselwirkung zwischen Laserstrahlung und Halbleitermaterialien interessiert.

Die Ergebnisse sollen als Basis weiterer Forschung im Bereich der Halbleiterindustrie genutzt werden und so auch über die Dauer des Projektes hinaus für den industriellen Einsatz nutzbare Erkenntnisse liefern. Weiterhin bietet das breite Anwendungsgebiet der Mikro- und Nanotechnologie auch Transfermöglichkeiten innerhalb der verschiedenen Kompetenzbereiche des „Smart University Grid Saxony5“.

 Übergabe des Transferstipendiums (Prof. Alexander Horn, Philipp Lungwitz, v.l.)

Philipp Lungwitz studierte seit September 2013 an der Hochschule Mittweida. Schon während seines Bachelorstudiums der Physikalischen Technik war er als Studentische Hilfskraft am Laserinstitut Hochschule Mittweida eingestellt und wirkte an verschiedenen Projekten mit. Seine Bachelorarbeit schrieb er am Helmholtz Zentrum Dresden Rossendorf. Es schloß sich ein Masterstudium Lasertechnik an der Hochschule Mittweida an, die Masterarbeit wurde durch Prof. Horn betreut. Seit 2017 ist er in der Arbeitsgruppe von Prof. Horn tätig.

  

Text: Philipp Lungwitz; Bilder: Hochschule Mittweida

 

 

Jahresrückblick und Vorschau auf das Jahr 2020

Das Verbundprojekt Saxony5 gibt es nun schon zwei Jahre. Zwei Jahre, die darauf verwendet worden, den Wissens- und Technologietransfer zwischen den fünf sächsischen Hochschulen zu stärken und auszubauen sowie die Kontakte zu den potentiellen Innovationspartnern aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu erhöhen.

Es wurden gemeinsam durch die Hochschulprofessuren und deren Mitarbeiter der sächsischen HAWs die sechs Co-Creation Labs Fabrik der Zukunft, Vernetzte Mobilität, Additive Fertigung, Versorgungsinfrastruktur, Landwirtschaft & Biodiversität sowie Oberflächentechnik aufgebaut und mit Inhalt gefüllt, neue Kooperationsprojekte angestoßen und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Hochschulen und den Unternehmen intensiviert.

Die Projektmitarbeiter aus den Co-Creation Labs (CCL) reisten durch Deutschland z.B. nach Erfurt zur Rapid.Tech + FabCon 3.D Messe, nach Gatersleben an das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, nach Görlitz zum Gerontologischer Fachtag oder auch nach Stollberg zur Kooperationsbörse Erzgebirge. Sie präsentierten vor Ort das Saxony5, die CCLs und die Hochschule Mittweida. Zudem organisierten sie eigene Veranstaltungen u. a. das Interdisziplinarium des CCL Additive Fertigung, den Robotik-Workshop des CCL Fabrik der Zukunft sowie die Saxony5-Woche, an der alle CCLs und das Cluster für medialen Wissens- und Technologietransfer beteiligt waren.

Ein gelungener Abschluss der Saxony5-Woche war der zweite Science Slam im Fernsehstudio des Medienzentrums, der durch die tollen Slams der Wissenschaftler aus den Hochschulen Mittweida, Dresden, Zittau und Zwickau so erfolgreich wurde.

Das Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft funktioniert, beweisen nicht nur die vielen guten Ergebnisse, sondern auch die Nominierung für den Sächsischen Transferpreis in diesem Sommer. Gewonnen hat Prof. Wünschiers und sein Team leider nicht, jedoch ist nun ihre Forschung im Bereich der Genetik bekannter geworden. 

Doch der Transfer funktioniert nicht nur zwischen der Hochschule und den Unternehmen, sondern auch über Köpfe. Das Trainee-Programm „Innovations-Nachwuchs“ unterstützt den Berufseinstieg. Innerhalb des einjährigen Programms werden die Themen wie IT & Projektmanagement, Personalmanagement & Führung sowie Strategie & Geschäftsmodellentwicklung näher beleuchtet und von Fachexperten in Workshops nähergebracht.

 

Prof. Goldhahn hat dieses Jahr einen Workshop „Einsatzszenarien für Virtual Reality“ für die Saxony5-Trainees durchgeführt und dafür auch seine Labore zum Testen geöffnet. Das Netzwerken und die Besichtigungen von Unternehmen und den Laboren der anderen Hochschulen runden das Programm ab. Es können sich Studierende aller Fachrichtungen in der Abschlussphase (Master, Bachelor, Diplom), die kurz vor dem Berufseinstieg stehen, bewerben. Jedes Jahr stehen für dieses Programm fünf Plätze zur Verfügung.

Auch in 2020 werden die Wissenschaftler wieder aktiv den Transfer betreiben und laden schon jetzt recht herzlich zu den Veranstaltungen ein.

So wird es am 19. März 2020 an der Hochschule zusammen mit futureSAX eine Transferroadshow zur Biodiversität geben. Bei dieser Veranstaltung werden die neusten Forschungsergebnisse und deren praktische Umsetzung vorgestellt. Zudem stellt er sich den Fragen des Publikums und lädt zu einer regen Diskussion ein.

Text: Rita Fuchs, Fotos: Hochschule Mittweida/Saxony5

Nachlese: Eine Woche im Zeichen des Transfers

Ende Oktober drehte sich an der Hochschule eine Woche lang (fast) alles um den Transfer wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und Technologien in die industrielle Praxis, regionale Wirtschaft und Gesellschaft.

Die fünf sächsischen Hochschulen arbeiten seit zwei Jahren im Projekt Saxony5 zusammen. Ziel des Verbundvorhabens ist es, die Zusammenarbeit der einzelnen Hochschulen innerhalb bestimmter Forschungsbereiche (den sogenannten Co-Creation-Labs – CCL) zu intensivieren, die Kompetenzen und Ressourcen zu bündeln und so den forschungsbasierten Wissenstransfer zu optimieren und zu vereinfachen.

Zu diesem Zweck organisierten die Saxony5- Standortmanagerin und -Projektmitarbeiter der Hochschule Mittweida in Zusammenarbeit mit dem Referat Forschung und mit Unterstützung der Partnerhochschulen und –unternehmen die Saxony5-Woche vom 21. bis zum 24. Oktober in Mittweida.

Den Startschuss bildete die Auftaktveranstaltung am Montagvormittag, die gleichzeitig auch die Eröffnung des Wissenschaftsjahres 2019/2020 an der Hochschule Mittweida darstellte. Der Prorektor Forschung, Prof. Uwe Mahn, umriss in seinem Eröffnungsvortrag das Forschungspotential der Hochschule und stellte den Gästen das Verbundvorhaben Saxony5 vor.

Zum Thema „Regionale Innovationsnetzwerke im Erzgebirge als Basis für einen erfolgreichen Transfer“ referierte im Anschluss Jan Kammerl von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Sein Aufruf an die Hochschulangehörigen: „Gehen Sie raus und zeigen Sie, was Sie können!“

Beim Medientag am Montagnachmittag stand der 360°-Grad-Film im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutierten Maren Kießling (MLU Halle-Wittenberg), Danko Dolch und Michael Geidel (tfd/miriquidi Film Leipzig), Manuel Dudczig (vrendex Chemnitz) und Raphael Haus (mobfish Braunschweig) unter anderem zu Gestaltungsmöglichkeiten, Bildästhetik und Erstellung von Apps im 360°-Bereich. 

Am Dienstag (22.10.2019) fanden mit dem Biodiversitätstag und dem 5. Sächsischen Tag der Automation zwei sehr gut besuchte Symposien an der Hochschule statt.

„Biodiversität – was ist das?“ fragten Prof. Röbbe Wünschiers (Hochschule Mittweida) und Dr. Maria Vlaic (NABU Sachsen). Die Antwort lieferten die Vorträge aus verschiedenen Bereichen der Biotechnologien. Nachhaltige Landwirtschaft, EU-Agrarpolitik und Gentechnologien waren einige der Schlagworte, um die es ging.

Heimlicher Star der Veranstaltung waren sicherlich die beiden Schafpudeldamen Leini und Wilma mit ihren Züchterinnen Mechthild Jennissen-Tibbe vom Institut für ganzheitliche Zucht, Oberseifersdorf, und Nina Borzner, die den Vortrag von Frau Jennissen-Tibbe zum Thema „Ein ganzheitliches Schafpudel-Zuchtkonzept“ aufmerksam verfolgten.

 “Die Referenten beleuchteten mit ihren Vorträgen das Thema Biodiversität aus vielen verschiedenen Blickwinkeln. Und das ist wichtig, denn Biodiversität ist ein großes Thema, so groß, dass man sich als Einzelperson machtlos fühlen kann. Aber genau das wurde insbesondere während der abschließenden Podiumsdiskussion klar: Jede und jeder Einzelne kann im persönlichen Umfeld agieren und kommunizieren. Wir sind Konsumenten und haben somit Entscheidungsmacht.” fasste Prof. Röbbe Wünschiers die Veranstaltung zusammen. 

 

Prof. Michael Kuhl resümiert über den 5. Sächsischen Tag der Automation: „Am 22.10. fand der 5. Sächsische Tag der Automation in Kooperation zwischen dem Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ und der Fakultät Ingenieurwissenschaften im Rahmen der Saxony5 – Woche an unserer Hochschule statt.

130 Teilnehmer aus Industrie, Wirtschaft und Wirtschaftsförderung haben den Workshop genutzt, um zukünftige Herausforderungen – z.B. in der Produktion in Bezug auf die Elektromobiliät - zu erörtern, aber auch um ganz konkrete Lösungsansätze anzubieten.

Schwerpunktthemen waren in diesem Jahr die Perspektiven der Automatisierung in der zukünftigen Automobilproduktion, Themen vernetzter Fertigungs- Robotik- & Handlingssysteme bis hin zum Einsatz künstlicher Intelligenz in Assistenz- und Monitoringssystemen. Die Gäste deckten dabei lokale Hidden-Champions aus der Region genauso ab, wie große OEM, welche als Global Player vorausschauend und schnell auf internationale Trends reagieren müssen.

Eingerahmt wurde der Workshop von einer Begleitausstellung mit 14 Ausstellern aus den unterschiedlichsten Bereichen der Automatisierung. Auch hier zeigte sich die Exzellenz des sehr gelungenen Tages des Wissens- und Technologietransfers – und einmal mehr die hervorragenden Chancen, gemeinsam mehr zu erreichen.“

 

„Gemeinsam durchstarten mit dem Mittelstand“ war das Motto des futureSAX-Gründerbrunch am Mittwoch (23.10.2019). Impulsvorträge zum Thema Gründen, Kooperationen und Unternehmensnachfolge als Chance für Gründer wechselten sich ab mit Podiumsdiskussionen und Erfahrungsberichte erfolgreicher Gründer. Sieben ausstellende Behörden, Banken und unterstützende Institutionen standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rede und Antwort zu gründungsrelevanten Fragen.

 

Am Donnerstagvormittag gestaltete der Projektpartner Cinector GmbH einen Workshop zu der von ihr entwickelten Software Cinector STAGE, mit deren Hilfe animierte Präsentationen und Videos selbst erstellbar sind.

Ganz im Zeichen der Co-Creation Labs stand der gleichnamige CCL-Tag am Donnerstag (24.10.2019). Unter dem Thema „Energiewende im Spannungsfeld zwischen Wohlstand und Klimawandel" stellte das CCL 6 - Versorgungsinfrastruktur sich und sein Leistungsspektrum vor. Die CCLs Fabrik der Zukunft (CCL 3), Additive Fertigung (CCL 5), Oberflächentechnik (CCL 8) sowie das Cluster Virtuelle Realität nutzen eine gemeinsame Veranstaltung und gaben fachliche Einblicke in ihre Arbeit.

Themen waren unter anderem der Einsatz von RFID-Technik in der Robotik zur Prozessoptimierung, die Additive Fertigung von Mikrobauteilen aus Metall und Keramik, Trends in der Laseroberflächenbearbeitung und die Entwicklung von virtuellen Bedienkonzepten am Beispiel Trainingsfabrik 4.0.

Michael Pfeifer vom Laserinstitut Hochschule Mittweida (CCL 5 und 8) sagte: „Der CCL-Tag war mit 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht und diente auch als erfolgreiche Plattform zur Vernetzung der CCLs untereinander.“

Unterhaltsam wurde es zum Abschluss der Saxony5-Woche beim zweiten Science Slam im Fernsehstudio am Donnerstagabend. Fünf Wissenschaftler der Partnerhochschulen im Projekt verließen die Labore und Hörsäle und präsentierten eigene Forschungsprojekte auf der Bühne.

Es traten an:

  • Prof. Kristan Schneider, Hochschule Mittweida
  • Dr. Clemens Schneider, Hochschule Zittau/Görlitz
  • Prof. Dietrich Kammer, HTW Dresden
  • M. Sc. Martin Sterzel, Westsächsische Hochschule Zwickau
  • Christian Greim, Hochschule Mittweida

Am Ende siegte Dr. Clemens Schneider von der Hochschule Zittau/Görlitz mit seinem sehr eindrucksvollen Vortrag über das Thema „Wie wendet man seine Erkenntnisse aus der nuklearen Sicherheitsforschung auf die Rettung eines bevorstehenden Dates unter Zeitdruck an?“

Herzlichen Glückwunsch!

Der Science Slam kann unter folgendem Link nachverfolgt werden: https://www.youtube.com/channel/UCet-JfugPJM6vzHGMk9upww

Zusammenfassen lässt sich die Saxony5-Woche mit den Worten von Prof. Michael Kuhl aus dem Co-Creation Lab 4 – Vernetzte Mobilität: „Wissen kann dann erfolgreich in Innovationen umgesetzt werden, wenn interdisziplinär und kreativ zusammengearbeitet wird. Hierfür ist Kommunikation die grundlegende Voraussetzung - und genau das wurde intensiv praktiziert.“

Dieser Artikel erschien zuerst unter Fokus Forschung.

Text: Annett Kober
Bilder: Hochschule Mittweida/Saxony5

29.10.2019 – Forum 3D-Druck in der Anwendung 2019

Stand des Co-Creation Labs Additive Fertigung auf der Kooperationsbörse des Forums 3D-Druck in der Anwendung.

Am 29.10.2019 fand an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig das 6. Mitteldeutsche Forum 3D-Druck in der Anwendung statt. Neben interessanten Fachvorträgen verteilt auf 4 Sessions boten sich auf der begleitenden Kooperationsbörse auch jede Menge Möglichkeiten, den Transferverbund und speziell das Co-Creation Lab Additive Fertigung vorzustellen. Vom CCL war Michael Pfeifer, Transferbeauftragter des CCLs, vor Ort, der neben den Exponaten der laserbasierten additiven Fertigung vom Laserinstitut Hochschule Mittweida auch ein Paraknot3D-Modell der Kollegen aus Leipzig mit am Stand hatte.

 

Michael Pfeifer am Stand des CCLs Additive Fertigung

Die Ausstellungsstücke weckten reges Interesse, nicht nur bei Fachbesuchern, auch viele Studierende waren davon fasziniert und begeistert darüber, dass man 3D-Drucken seit neuestem auch an der Hochschule Mittweida studieren kann. Angeboten wird dies als Studienrichtung im Studiengang Lasertechnik/Physikalische Technik.

 

Text: Michael Pfeifer, Bilder: Alexander Stahr, Swen Reichhold / HTWK Leipzig

Neue Ideen durch Vernetzung von Hochschulen mit Unternehmen

Prof. Dr.-Ing. Uwe Mahn, Prorektor Forschung an der Hochschule Mittweida

futureSAX-Interview mit dem Prorektor Forschung 

Heute findet im Studio B im Rahmen der Saxony5-Woche der futureSAX-Gründerbrunch unter dem Motto "Gemeinsam durchstarten mit dem Mittelstand" statt. Prof. Uwe Mahn, Prorektor Forschung an der Hochschule Mittweida, sprach im Vorfeld mit futureSAX über seine Arbeit an der Hochschule und im Verbund Saxony5.

futureSAX: Herr Prof. Mahn, bitte beschreiben Sie uns in wenigen Worten die Forschungsschwerpunkte und Kernkompetenzen der Hochschule Mittweida.

Prof. Mahn: Das Spektrum der Forschungsthemen an der Hochschule Mittweida bildet das Profil einer Vollhochschule umfänglich ab. Dennoch lassen sich ein paar Schwerpunkte benennen. Eine gute Hilfe dazu sind die in der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz gelisteten Themenfelder. Zu nennen sind die Lasertechnologien, die mit dem Laserinstitut der Hochschule Mittweida (LHM) den drittmittelstärksten Bereich darstellen, die Produkt- und Prozessentwicklung, welche sich interdisziplinär über mehrere Fakultäten erstreckt, und die beiden jungen und stark wachsenden Forschungsschwerpunkte Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Angewandte Informatik, zu der die innovativen Forschungsprofile Digitale Forensik sowie die IT-Sicherheit zählen.

futureSAX: Den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften kommt eine besondere Rolle insbesondere in der regionalen Entwicklung zu. Welche Bedeutung kommt dem Wissens- und Technologietransfer für die regionale wirtschaftliche Entwicklung an der HS Mittweida zu?  

Prof. Mahn: An den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften wird fast ausschließlich anwendungsbezogen geforscht, d. h. es werden etablierte Grundlagen auf konkrete Produkte und Prozesse übertragen, für die unmittelbar eine Markteinführung vorgesehen ist. Diese Forschung geschieht sehr häufig mit Unternehmen der Region. Dadurch entsteht ein enger Kontakt zu den Unternehmen, welche sich durch den Wissens- und Technologietransfer maßgeblich weiterentwickeln können. Neben dem Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen spielt auch die studentische Ausbildung zur Versorgung der regionalen Wirtschaft mit Fachkräften eine wichtige Rolle. Nicht zu vergessen ist auch die Dritte Mission, bei der durch Veranstaltungen unterschiedlichster Formate an der Hochschule vorhandenes Know-how zu neuen Impulsen bei den regionalen Unternehmen führen soll.

futureSAX: Mit dem Bündnis „Blockchain Schaufensterregion Mittweida“ war die HS Mittweida erfolgreich beim Wettbewerb des Förderprogramms „WIR!-Wandel durch Innovation in den Regionen“. Welche Vision verfolgt die Hochschule mit dem Projekt und welche Beteiligungsmöglichkeiten bestehen für KMU?

Prof. Mahn: Die Blockchain-Technologie als spezielle Verschlüsselungstechnologie bietet die Möglichkeit in die Welt der digitalen Original und werte einzutreten. Diese Techno­logie ist Basis für die Krypto- Währung Bitcoin, die bereits zu ein paar Verän­de­rungen in der Finan­zwelt geführt hat. In der Block­chain-Schau­fens­ter­region Mittweida soll die Block­chain-Techno­logie u. a. zum Aufbau einer digitalen Identität Mittel­sachsen verwendet werden. Mit dieser kann man sich ohne Papier, Ausweis und Co. identi­fi­zieren, mit dem Ziel, dass kommunale Service­leis­tungen, Angebote von Unter­nehmen und Verwal­tungs­vor­gänge an der Hochschule verein­facht und schneller erfolgen können. Natürlich ist das nur möglich, wenn neben der Stadt Mittweida, der Volksbank Mittweida und der Hochschule Mittweida, die im Projekt beteiligt sind, weitere Partner, vor allem Unter­nehmen sich an den Ideen und Lösungen betei­ligen. Nur so kann die Wirksamkeit einer Schau­fens­ter­region überre­gional gewähr­leistet werden.

futureSAX: WIR! Setzt vor allem auf den Transfer von der Forschung in die Wirtschaft. Wie kann man Ihrer Meinung nach den Wissens- und Technologietransfer noch besser unterstützen und wo sehen Sie noch ungenutzte Potenziale?

Prof. Mahn: Neben dem WIR!- Projekt der Blockchain-Schaufensterregion Mittweida beteiligt sich die Hochschule Mittweida auch an den benachbarten WIR!-Projekten smartERZ und Smart Rail Connectivity Campus in Annaberg. Es zeigt sich, dass die Vernetzung von Forschenden in den Hochschulen und Anwendenden in den Unternehmen immer wieder zu neuen Ideen führen können. Ungenutzte Poten­ziale können so durch mehr Kontakt zwischen Unter­nehmen und Hochschulen erschlossen werden.

futureSAX: Auf der bevorstehenden Saxony5 Woche an der HS Mittweida präsentieren sich unter anderen verschiedene Co-Creation Labs. Welche Ziele und Inhalte verfolgen diese Labs und wie können sächsische Unternehmen davon profitieren?

Prof. Mahn: In der Vergangenheit wurden häufig Forschungsergebnisse in Berichtsform oder durch Prototypen o. ä. zum Projektende an die Unternehmen übergeben, ohne dass im Nachgang ein Rückfluss von Informationen an die Hochschulen bzw. die Entwickler der Forschungsergebnisse existierte. Das Ziel von Co-Creation Labs ist es, dass Forscher und Anwender aus den Unternehmen direkt zusammen arbeiten. Dies sichert den Rückfluss der Infor­ma­tionen und soll dazu führen, dass gesam­melte Ergeb­nisse immer weiter­ent­wi­ckelt und dadurch verbessert werden können. Durch diesen rekur­siven Transfer beim gemein­samen Lösen von Problemen können die Unter­nehmen langfristig profi­tieren.

futureSAX: Im Rahmen der Saxony5 Woche findet an der HS Mittweida der futureSAX-Gründerbrunch „Gemeinsam durchstarten mit dem Mittelstand“ statt. Worin sehen Sie den größten Mehrwert für eine Zusammenarbeit zwischen Absolventen, jungen Gründern und etablierten Unternehmen?

Prof. Mahn: Wie bereits bei einem der vorhergehenden Fragen angedeutet, hängt viel davon ab, dass unterschiedliche Leute miteinander in Kontakt treten, miteinander kommunizieren und dabei - durch die unterschiedlichen Blickwinkel der beteiligten Akteure - häufig zu völlig neuen Lösungen kommen. So können an aktuellen Problemstellungen junge Gründer zusammen mit etablierten Unternehmen neue Wege beschreiten. Natürlich ist auch der Kontakt zu Absolventen der Hochschule wichtig, um mit dem potentiellen Fachkräftenachwuchs ins Gespräch zu kommen.

futureSAX: Was war Ihr Beweggrund Teil des futureSAX-Know-how-Netzwerkes zu werden und wie wichtig sind branchenübergreifende Plattformen für den Wissens- und Technologietransfer?

Prof. Mahn: futureSAX ist ein etabliertes Netzwerk und damit eine wichtige branchenübergreifende Plattform, mit der die Forscher der Hochschule Mittweida mit potentiellen Nutzern in Kontakt treten, um z. B. für Technologien, die bisher anwendungsoffen entwickelt wurden völlig neue Möglichkeiten zu finden, aber auch um Problemstellungen aufzunehmen, die aktuell in der Praxis diskutiert werden.

futureSAX: Vielen Dank für das Interview.

Link zum Interview

Quelle: futureSAX
Bild: Helmut Hammer

22.10.2019 - 5. Sächsischer Tag der Automation in Mittweida

Christian Thormann, M.Sc. (CCL3), Thomas Wachsmuth, M.Sc., Cedric Braun, B.Sc. und Sophie Giesa, B.Sc. (CCL4) (v.l.) am Gemeinschaftsstand

Am 22.10. fand der „5. Sächsische Tag der Automation“ in Kooperation zwischen dem Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ und der Fakultät Ingenieurswissenschaften im Rahmen der Saxony5 – Woche an der Hochschule Mittweida statt.

130 Teilnehmer aus Industrie, Wirtschaft und Wirtschaftsförderung haben den Workshop genutzt, um zukünftige Herausforderungen – z.B. in der Produktion in Bezug auf die Elektromobiliät - zu erörtern, aber auch um ganz konkrete Lösungsansätze anzubieten.

Schwerpunktthemen waren in diesem Jahr die Perspektiven der Automatisierung in der zukünftigen Automobilproduktion, Themen vernetzter Fertigungs- Robotik- & Handlingssysteme bis hin zum Einsatz künstlicher Intelligenz in Assistenz- und Monitoringssystemen.

Die Hochschule Mittweida hat sich mit einem Gemeinschaftsstand der Co-Creation Labs „Vernetzte Mobilität“ (CCL4) und „Fabrik der Zukunft“ (CCL3) an dem Workshop beteiligt.

 

Text: Michael Kuhl, Christian Thormann; Foto: Helmut Hammer

18.10.2019 - Workshop: Anwendung von Mensch-Maschine-Schnittstellen

Gruppenfoto vor dem Haupteingang der Hochschule Mittweida

Am 18. Oktober 2019 besuchte eine Gruppe chinesischer Maschinenbau-Ingenieure und -Manager aus der Provinz Hubei, der Partnerprovinz des Freistaats Sachsen, die Hochschule Mittweida.

Initiiert wurde der Besuch durch das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH. Dieser Besuch sollte der chinesischen Gruppe neben der Weiterbildung Einblicke in die Anwendung von Mensch-Maschine-Schnittstellen (engl. Human Machine Interface, kurz: HMI) in der Forschung und im industriellen Umfeld geben.

Praktische Demonstration von HMI in der Lehre am Beispiel des Labors Trainingsfabrik 4.0

Die Professuren Produktionsinformatik und Fertigungsautomatisierung der Fakultät Ingenieurwissenschaften stellten den äußerst interessierten Teilnehmern zunächst in einem Fachvortrag ihrer entwickelten und erprobten HMI- Lösungen vor.

Im weiteren Verlauf des Besuchs konnten sich die chinesischen Gäste in den Laboren mit den praxis- und anwendungsorientierten Lösungen der Mensch-Maschine-Schnittstellen vertraut machen, wobei auch erarbeitete Lösungen aus dem Wissens- und Transferprojekt Innovative Hochschule - Saxony5 vorgestellt wurden. Beide Professuren sind im vom BMBF geförderten Verbundprojekt Saxony5 aktiv.

 

Text und Bilder: Robert Eckardt

16.10.2019 – Kooperationsbörse Zulieferindustrie Erzgebirge 2019

Ulrike Riemer, Christian Thormann und Michael Pfeifer (v.l.) am Saxony5-Stand.

Am 16.10.2019 fand in Stollberg in der Dreifeldhalle des Carl-von-Bach-Gymnasiums die Kooperationsbörse Zulieferindustrie Erzgebirge 2019 statt. Die Messe bietet Unternehmern und Fachbesuchern die Gelegenheit, sich von der Vielfalt und Innovationskraft des Wirtschaftsstandortes Erzgebirge zu überzeugen. Sowohl Aussteller, als auch Gäste können so innerhalb von wenigen Stunden zahlreiche Kontakte zu Unternehmen unterschiedlichster Branchen knüpfen und somit starke Partner aus der Region gewinnen.

Die Hochschule Mittweida hat sich mit einem Saxony5-Stand, genauer gesagt, einem Gemeinschaftsstand der Co-Creation Labs Fabrik der Zukunft, Additive Fertigung und Oberflächentechnik an der Messe beteiligt.

Das CCL Fabrik der Zukunft, vertreten durch Prof. Alexander Winkler und Christian Thormann, stellte mit dem UR3e einen kolaborativen Roboter vor und brachte den Besuchern die Forschungsthemen Mensch-Roboter-Interaktion, sensorgeführte Robotik sowie RFID in der Robotik näher.

 

 Prof. Alexander Winkler und Christian Thormann (v.l.) stellen den kolaborativen Roboter UR3e vor.

Vom CCL Additive Fertigung war Michael Pfeifer, Transferbeauftragter des CCLs, vor Ort, der ebenso auch für das CCL Oberflächentechnik zuständig ist und gab mit vielen Exponaten einen Einblick in die laserbasierte additive Fertigung sowie die Laserpulsabscheidung dünner Schichten und die Laseroberflächenbearbeitung am Laserinstitut Hochschule Mittweida.

Zahlreiche Gespräche am Stand und viele ausgefüllte Messenotizen bestätigen einen erfolgreichen Messetag.

Text: Michael Pfeifer, Christian Thormann, Bilder: Peter Scheffler, Ulrike Riemer

 

Wenn Sie es nicht zur Kooperationsbörse geschafft haben, nutzen Sie die Möglichkeit die Wissenschaftler am 24. Oktober 2019 am Tag der Co-Creation Labs kennenzulernen und interessante Gespräche zu führen. Es findet zudem eine Führung durch die Labore statt. Mehr Informationen finden Sie dazu hier.

26.09.2019 - Fachtagung Freie digitale Lehrkonzepte für die akademische Ausbildung im Maschinenbau

Lernkonzepte für die akademische Ausbildung Quelle: [1]

Mittweidaer Wissenschaftler stellen ihre Forschungsergebnisse im Rahmen einer Fachtagung vor

Am 26. September folgten 65 Teilnehmer von mehr als 30 deutschen Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen der Einladung zur Fachtagung Freie digitale Lehrkonzepte für die akademische Ausbildung im Maschinenbau. Die Fachtagung wurde in Kooperation der TU Dresden, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sowie der Hochschule Mittweida initiiert.

Plenum der Fachtagung [2]

Der Fokus der Fachtagung, welche an der TU Dresden stattfand, lag dabei auf der Verdeutlichung der Potentiale digital gestützter, offener Bildungsressourcen (Open Educational Resources) aber vor allem auch der Anwendung sowie Umsetzung von digitalen Lehr- und Lernkonzepten im Studium und in der Ausbildung des Maschinenbaus.

Den Fachtagungsteilnehmern präsentierten Prof. Goldhahn und sein Team einen Vortrag mit dem Titel „Ressourceneffiziente Fertigung hochbeanspruchter Bauteile“, welcher neben der entwickelten multimedialen Lernumgebung auch deren methodische Entwicklung sowie Bedienhandlungen als weiterer Ansatz zur Mitarbeiterqualifikation beinhaltete.

Leif Goldhahn beim Vortrag [3]

Der Schwerpunkt dieses Vortrags lag dabei auf der Beschreibung des Vorgehens zur Ermittlung des Qualifizierungsbedarfs von Mitarbeitern und dessen softwaretechnische Umsetzung. Auch konnten den Anwesenden mit Hilfe des Vortrags Ergebnisse des Wissens- und Technologietransferprojekts Saxony5 präsentiert werden.

Aus der Fachtagung ziehen die Mittweidaer Forscher ein überaus positives Resümee. So erklärt Prof. Goldhahn nach der Fachtagung rückblickend: „Die Konferenz zog zu ihrer Premiere viele interessierte Lehrende aus der Bundesrepublik nach Dresden. Das zeigt, dass die Thematik OER in der Ausbildung auf reges Interesse im Maschinenbau stößt. Wir müssen dies als Chance begreifen, die bisherige Ausbildung weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse der heutigen Lernenden anzupassen. Mein Dank gilt den überaus engagierten Organisatoren, der Moderatorin sowie den Vortragenden der TU Dresden, der BAuA sowie der Hochschule Mittweida.“

Die Dokumentation der Fachtagung (Präsentationen und zugehörige Tonaufnahme des Referenten) ist online verfügbar auf der Internetseite der TU Dresden. Dazu folgen Sie bitte dem Link: https://tu-dresden.de/mz/forschung/konferenzen-und-kolloquien/fachtagung-oer-mb und klicken auf die Registerkarte Präsentationsunterlagen mit Audioaufzeichnung.

 

Text: Robert Eckardt, Foto: [1] tu-dresden.de/mz/forschung/konferenzen-und-kolloquien/fachtagung-oer-mb/freie-digitale-lehrkonzepte-fuer-die-akademische-ausbildung-im-Maschinenbau, [2] Robert Eckardt (HSMW), [3] Annett Raupach (HSMW), 

16.-21.09.2019 EMO in Hannover

Das Laserinstitut Hochschule Mittweida präsentiert sich am Stand des „additive manufacturing circle“.

Vom 16. bis 21.09.2019 fand mit der EMO Hannover 2019 die Weltleitmesse der Metallbearbeitung statt. An den sechs Messetagen kamen rund 117.000 internationale Produktionsexperten aus 150 Ländern.

Mit dabei das Co-Creation Lab Additive Fertigung. Michael Pfeifer, Transferbeauftragter des CCL Additive Fertigung und Martin Erler, beide vom Laserinstitut Hochschule Mittweida, sind der Einladung an den Gemeinschaftsstand „additive manufacturing cirlce“ gefolgt und gaben dort einen Einblick in die laserbasierte additive Fertigung am Laserinstitut Hochschule Mittweida.

 

Martin Erler mit seinem Vortrag am Stand des „additive manufacturing circle“.

Am 19.09.2019 hielt Martin Erler einen gut besuchten Vortrag zum Thema „Additive Fertigung von Mikrobauteilen aus Metall und Keramik“. Aus Sicht der Veranstalter wurde die 3D-Druck-Branche auf der Messe sehr gut aufgenommen, sodass bereits eine erneute Messeteilnahme auf der nächsten EMO Hannover in Planung ist.

Text: Michael Pfeifer, Bilder: Laserinstitut Hochschule Mittweida

17.09.2019 Workshop: Anwendungsorientierte Robotik

Roboter sind eines der wichtigsten Automatisierungsmittel in der industriellen Produktion. In Kombination mit verschiedensten Sensoren kommt ihnen besonders im Kontext Industrie 4.0 eine wichtige Bedeutung zu.

An der Hochschule Mittweida werden aktuell mehrere Forschungsprojekte mit Bezug zur Robotik bearbeitet. Sie beinhalten unter anderem Fragen zur Sensorintegration und zur Mensch-Roboter Interaktion im Bereich der Fertigungsautomatisierung. Eng damit verknüpft ist das Thema Roboterprogrammierung, das auch Bestandteil der studentischen Ausbildung in verschiedenen Studiengängen der Hochschule Mittweida ist .

Ausgewählte Inhalte der Forschungsprojekte sowie praxisnahe Demonstratoren möchten wir Ihnen gern vorstellen und Ihnen im Rahmen des Workshops einen kleinen Einblick dazu anbieten, um selbst erste Programmiererfahrungen zu sammeln und diese an einem Simulationssystem zu testen.

 

Programm:

08:30 -  9:00 Uhr     Registrierung 

09:00 -  09:15 Uhr   Begrüßung 

09:15  -  09:45 Uhr  Fachvortrag: Einsatz und Kombination von modernen Sensoren an Industrierobotern / Christian Thormann, M.Sc . 

10:0 0 -  11:15 Uhr  Seminar: Roboterprogrammierung für Einsteiger / Prof. Dr.-lng. habil. Alexander Winkler 

11:15  -  11:45 Uhr  Kurzvorstellung aktueller Forschungsprojekte, Laborrundgang

11:45 -  12:30 Uhr   Mittagspause 

12:30 -  14:30 Uhr   Laborpraktikum: Roboterprogrammierung

14:30 -  15:30 Uhr   Abschluss, Networking

Die Veranstaltung findet im Haus 05 Gerhard-Neumann-Bau an der Hochschule Mittweida statt.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Die Teilnehmeranzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Der Workshop ist für alle Interessierten offen.

Interessierte melden sich bitte per Mail bis zum 6. September 2019 unter thormann@hs­ mittweida.de zum Workshop an. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach Eingangsdatum der Anmeldung.

Wir würden uns freuen, Sie am 17. September 2019 an der Hochschule Mittweida begrüßen zu dürfen.

 

  

Text: Christian Thormann, Alexander Winkler, Cynthia Meißner, Bild: Christian Thormann

 

 

Rapid.Tech + FabCon 3.D 2019 in Erfurt

Vom 25. bis 27.06.2019 fand mit der Rapid.Tech + FabCon 3.D 2019 in Erfurt eine der wichtigsten Informationsveranstaltungen im Bereich der generativen Fertigungsverfahren statt.

 

Matthias Horn und Michael Pfeifer am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft".

Das Co-Creation Lab Additive Fertigung war hier gleich mit 3 CCL-Partnern am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ vertreten. Neben der Hochschule Mittweida als CCL-Koordinator, vertreten durch Michael Pfeifer, Transferbeauftragter des CCL Additive Fertigung und Matthias Horn, beide vom Laserinstitut Hochschule Mittweida, waren die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig sowie die  Hochschule Zittau/Görlitz mit eigenen Ständen vor Ort.

Somit präsentierte das CCL Additive Fertigung den nahezu 4.500 Messebesuchern fast sein gesamtes Portfolio, angefangen beim 3D-Druck aus Kunststoff über den 3D-Druck aus Metall und Keramik bis hin zur Anwendung des 3D-Drucks in Architektur und Bauwesen.

Michael Pfeifer und Matthias Horn im Beratungsgespräch.

Die Messe war ein voller Erfolg an dem im nächsten Jahr angeknüpft werden soll. Der Messetermin für 2020 steht schon: 16. bis 18.06.2020.

 

  

Text: Michael Pfeifer, Bilder: Laserinstitut Hochschule Mittweida / Michael Kauert, MesseTeam im TUGZ an der OVGU, www.forschung-fuer-die-zukunft.de

Transferstipendium ab 01.09.2019

Im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ (Projekt „Smart University Grid Saxony5) vergibt die Hochschule Mittweida mit Start zum 01. September 2019 ein Stipendium für die Dauer von 3 Jahren und in einer Höhe von monatlich 1.500 €.

Die Ausschreibung richtet sich an Bewerber -/ innen, die ein wissenschaftliches und grundsätzlich promotionswürdiges Projekt realisieren möchten, in dem der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Ergebnisse in konkrete betriebliche und / oder gesellschaftliche Anwendungen im Vordergrund steht. Das zu fördernde Transferprojekt dient weiterhin der wissenschaftlichen Qualifizierung des Stipendiaten. Eine Promotion innerhalb des Projektes ist möglich, jedoch nicht zwingend erforderlich.

1. Welche Vorhaben können gefördert werden?

innovative technologie-, produkt- und / oder prozessorientierte Lösungs- und Gestaltungs- ansätze mit konkretem Praxisbezug im regionalen Umfeld / Kontext

• in enger Zusammenarbeit mit betrieblichen oder vergleichbaren Praxispartnern

2. Welche Ziele verfolgt die Förderung durch das Transferstipendium?

• Schaffung von Grundlagen und Voraussetzungen für eine weitergehend angelegte branchenspezifische und ggf. branchenübergreifende Nutzung

• Förderung des regionalen Innovationsgeschehens in Sachsen

3. Welche sind die Anforderungen an das zu fördernde Thema und den Bewerber?

• wissenschaftliches, transferfähiges und praxisrelevantes Thema

• ausgeprägte Motivation zur wissenschaftlich Qualifizierung und zum Transfer praxisrelevanter und wirtschaftliche Anwendungen im betrieblich-unternehmerischen Kontext

• exzellente soziale und kommunikative Fähigkeiten

• Einbindung von Praxispartnern

• Vernetzung und Transfer auch im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ (Projekt „SmartUniversity Grid Saxony5“)

4. Welche Perspektiven können sich aus dem geförderten Projekt ergeben?

• Erwerb von zukunftsträchtigen fachlich-technologischen, methodische und soziale Kompetenzen anzueignen

• Perspektiven für eine Karriere im Umfeld der akademischen und / oder industriellen Forschung

Ausschreibungsende: 30.07.2019

 __________________________________________________________________________________

 • Weitere Auskünfte zum Verfahren erteilt:

Matthias Baumgart

Tel.: (03727) – 58-1264

Email: forschung@hs-mittweida.de

Annegret Wolf (Projektmitarbeiterin des Projektes „Smart University Grid Saxony5“)

Tel.: (0351) - 462-3922

Email: annegret.wolf@htw-dresden.de

__________________________________________________________________________________

Bewerbungen mit den entsprechenden Anlagen als ein zusammenhängendes pdf-Dokument in Schriftform Calibri, Schriftgröße 11, Zeilenabstand 1,5, max. 5 A4-Seiten werden unter Beachtung der oben genannten Ausschreibungsfrist gesandt an:

Prorektor Forschung

Prof. Dr.-Ing. Uwe Mahn  

Email: profo@hs-mittweida.de

Die Bewerbung beinhaltet:

• Angaben zur Person des Antragstellers inkl. der Darstellung des bisherigen wissenschaftlichen Werdeganges, Studienverlauf, akademische und weitere Zeugnisse, tabellarischer Lebenslauf, Nachweise, Veröffentlichungen, Angaben zu einer möglichen Lehrtätigkeit, Referenzen

• ein Motivationsschreiben (Begründung der Antragstellung)

• Die Vorhabenbeschreibung (max. 5 Seiten):

  • Darstellung des fachlichen Inhaltes, der Methoden, des Zeit- und Arbeitsplanes des Transfervorhabens sowie eine Darstellung des fachlichen und wissenschaftlichen Mehrwertes für die Hochschule
  • die geplante Dokumentation der fachlich-methodischen Transferaktivitäten sowohl innerhalb der Fakultät als auch im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule (Projekt „Smart University Grid Saxony5)
  • Benennung der Praxispartner (Unternehmen und Ansprechpartner mit Kontaktdaten) für das Transfervorhaben und die Darstellung der inhaltlich-fachlichen Anteile der Praxispartner im Transfervorhaben
  • Betreuungszusage eines Professors der Hochschule zur fachlichen Betreuung des Transfervorhabens.

 

 

 

Nach oben

14.-15.06.2019 - Gerontologischer Fachtag in Görlitz

Prof. Dr. Alexander Winkler

Prof. Dr. Alexander Winkler vom CCL 3 "Fabrik der Zukunft" hält am 14. Juni 2019 den Vortrag "Möglichkeiten der Mensch-Roboter-Interaktion in der Industrie" auf dem diesjährigen Gerontologischen Fachtag zum Thema "Alter und Digitalisierung".

Der Gerontologische Fachtag findet vom 14.-15. Juni 2019 an der Hochschule Zittau/Görlitz statt und wird von dem Fachbereich Soziale Gerontologie und dem Institut "Gesundheit, Altern und Technik" (GAT)organisiert.

Interessierte können sich gern noch per Mail bei Katja Knauthe (k.knauthe@hszg.de) anmelden.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Das vollständige Programm finden Sie hier und weitere Informationen auf der Homepage der Hochschule Zittau/Görlitz.

 

Zudem veranstalten Prof. Dr. Alexander Winkler und sein Team am 17.09.2019 einen Robotik-Workshop an der Hochschule Mittweida. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und finden weitere Informationen hier.

Die Spannung steigt...

Prof. Wünschiers von dem Co-Creation Lab "Landwirtschaft & Biodiversität" ist für den Sächsischen Transferpreis nominiert und seit dem 24. Mai 2019 stehen die Gewinner fest. Verraten wird jedoch vor dem 19. Juni 2019 von der futureSAX-Jury nichts.

Wer wissen möchte, ob Prof. Wünschiers & sein Team gewonnen haben, muss am 19. Juni 2019 zur futureSAX Innnovationskonferenz Dresden gehen. Dort werden die Nominierten vorgestellt und die Gewinner ausgezeichnet.

Warum und wofür wurde Prof. Wünschiers eigentlich nominiert?  Für die Rubik "Fokus Forschung" der Hochschule Mittweida stellte sich Prof. Wünschiers den Fragen und löste das Rätsel um des Pudels Kern auf.

 

 

Text. R.Fuchs

21.05.2019 – Interdisziplinarium: 3D-Druck in der Fertigung am Laserinstitut Hochschule Mittweida


 

 

Die Additive Fertigung hält mehr und mehr Einzug in verschiedenste technologische Branchen aber auch zunehmend in Bereiche des täglichen Lebens. Damit ist heutzutage eine nahezu autarke Fertigung komplexer Bauteile aus formlosen Ausgangsmaterialien möglich. Mittlerweile erstreckt sich das Anwendungsspektrum 3D-gedruckter Bauteile von filigranen und funktionellen Mikrobauteilen für die Medizintechnik bis hin zu organisch anmutenden Leichtbaukonstruktionen für Luft- und Raumfahrt.

Um einen Einblick in diese Technologie zu ermöglichen, veranstaltete das Co-Creation Lab Additive Fertigung am 21.05.2019 ein Interdisziplinarium zum Thema „3D-Druck in der Fertigung“ am Laserinstitut Hochschule Mittweida.

 

 

Nach einer Vorstellung des Projekts Saxony5 und speziell des CCLs Additive Fertigung wurden den Teilnehmern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ein allgemeiner Überblick über die Technologien im Bereich 3D-Druck gegeben, ein spezieller Einblick in die laserbasierte additive Fertigung am Laserinstitut Hochschule Mittweida geboten und die Möglichkeiten und Grenzen der Technologie aufgezeigt. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Labore konnten die verschiedenen im Haus zur Verfügung stehenden Anlagen besichtigt werden, die technischen Anforderungen wurden aufgezeigt und es wurden mit den Teilnehmern die Fertigungsmöglichkeiten anhand von verschiedenen Demonstratoren diskutiert. Aus Sicht der Gäste und des Veranstalters war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

 

Text: Michael Pfeifer, Bild: Michael Pfeifer

Nach oben

Prof. Wünschiers vom Co-Creation Lab "Landwirtschaft und Biodiversität" für den Sächsischen Transferpreis nominiert

Prof. Röbbe Wünschiers wurde vom Institut für ganzheitliche Zucht von PON und Schafpudel für den Sächsischen Transferpreis vorgeschlagen und steht nun auf der Liste der Nominierten für den futureSAX-Preis.

Das Institut arbeitet seit längerem mit Prof. Wünschiers zusammen und begründete die Nominierung wie folgt:

Genetische Zuchtforschung beim Schafpudel mit Fokus auf Kryptorchismus

Der vom Aussterben bedrohte Schafpudel ist ein typischer deutscher Hütehund. Heute ist er als intelligenter Familien- und Therapiehund gefragt. Das Institut für ganzheitliche Zucht im sächsischen Oberseifersdorf züchtet seit über 15 Jahren Schafpudel. Durch die kleine Populationsgröße, stellen Erbkrankheiten ein ernstes Zuchtproblem dar. Gemeinsam mit Professor Wünschiers von der Hochschule Mittweida, wird die Zucht mit Erbgutanalysen begleitet, um zukünftig geeignete Paarungen vorauszusagen.

 

Der Sächsische Transferpreis wird aller zwei Jahre von futureSAX vergeben. Es sollen die Wissens- und Technologiegeber geehrt werden, die einen erfolgreichen Transferprozess von der Wissenschaft in die sächsische Wirtschaft durchgeführt haben. Durch die Teilung von Wissen und Technologie kann der sächsische Mittelstand neue Innovationen entwickeln und im Wettbewerb seine Position stärken.

 

  

 

Prof. Wünschiers ist zudem Teilprojektleiter des Co-Creation Lab 7 "Landwirtschaft und Biodiversität" im Verbundprojekt Saxony5.

Zur Saxony5-Woche wird er am 22.10.2019 eine Veranstaltung zum Thema "Biodiversität - Was ist das?" durchführen. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

 

Prof. Wünschiers drücken wir für den Sächsischen Transferpreis die Daumen!

 

 

 

 

Text: Institut für ganzheitliche Zucht von PON und Schafpudel, Rita Fuchs, futureSAX; Bild: Fachgruppe Biotechnologie, Helmut Hammer

Nach oben

11.04.2019 - 3. Netzwerkveranstaltung SmartERZ

Am 11.04.2019 fiel der Startschuss für das Innovationsprojekt SmartERZ und zeitgleich wurde im Technologieorientierten Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg eine interessante Netzwerkveranstaltung unter dem Motto "Kommunikation bringt Innovation!" durchgeführt.

Jan Kammerl, Geschäftsbereichsleiter Wirtschaftsservice der WFE GmbH, stellte die Idee und die Ziele des Innovationsprojektes vor und forderte die Teilnehmer auf, ab Ende Juni Projektskizzen einzureichen und aktiv an der innovativen Zukunft des Erzgebirges mitzuwirken.

Damit dies gut gelingt, ist unter anderem eine bessere Kommunikation untereinander notwendig. Dies wurde durch eine "Speed Connection" (ähnlich einem Speed Dating) angestoßen. Die 75 Teilnehmer sollten sich untereinander besser kennenlernen und miteinander ins Gespräch und in den Gedankenaustausch kommen. Durch den schnellen Wechsel konnten die 75 Teilnehmer einige neue Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Vereine genauer kennenlernen. Es wurden dabei intensive Gespräche über die Gründe bei SmartERZ mitzumachen geführt, aber auch einige neue Ideen für gemeinsame Projekte bzw. eine Zusammenarbeit entwickelt. 

Auch Saxony5 durfte sich und seine spannende und vielfältige Saxony5-Woche mit einem Stand präsentieren und für Interessierte Rede und Antwort stehen.

 

 Save the Date - Saxony5 Woche vom 21.-24.10.2019

 

 Text: Rita Fuchs, Bilder: Rita Fuchs, P3N MARKETING GMBH

Nach oben

21.-24.03.2019 Leipziger Buchmesse

Bei der Leipziger Buchmesse vom 21. bis 24. März 2019 war am Stand der Hochschule Mittweida auch das Co-Creation Lab Landwirtschaft und Biodiversität aus dem Verbundprojekt Saxony5 vertreten.

Prof. Wünschiers (2.v.l) am Stand der Hochschule Mittweida 

Professor Dr. Röbbe Wünschiers lud dabei nicht nur im Rahmen der Saxony5-Woche zum Biodiversitätstag am 22. Oktober 2019 nach Mittweida. Er präsentierte auch sein neues Buch zum Thema Gentechnik, dass allgemeinverständlich gehalten ist und Bürgerinnen und Bürger Rüstzeug für die Meinungsbildung liefern soll.  

Röbbe Wünschiers "Gentechnik - Gene lesen, schreiben und editieren"

“Genau das ist eine Kernaufgabe unseres Co-Creation Labs: Brückenschlagen zwischen Hochschulen, der Wirtschaft und den Endverbrauchern.”, sagt Professor Wünschiers und fügt an: “Zwischen produzieren und konsumieren, ist informieren wichtiger denn je. Darin haben wir Hochschulen viel Erfahrung.” 

 

Das Co-Creation Lab Landwirtschaft und Biodiversität wird von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden geleitet. Professor Wünschiers leitet das Teilprojekt Genetische Diversität an der Hochschule Mittweida. 

 

Text: Röbbe Wünschiers; Bilder: Röbbe Wünschiers/Rita Fuchs/HSMW

Nach oben

21.03.2019 - futureSAX - Innovationsforum

Am 21. März 2019 fand das futureSAX-Innovationsforum im Kloster Nimbschen, Grimma statt. Michael Pfeifer vom Laserinstitut Hochschule Mittweida und Saxony5-Transferbeauftragter des Co-Creation Lab Additive Fertigung, war einer von insgesamt 12 Tischpaten, die im Rahmen des World Cafés in einer lockeren Atmosphäre verschiedene Fragestellungen diskutierten.

World Café beim futureSAX-Innovationsforum im Kloster Nimbschen, Grimma

Unter dem Thema „Technologietransfer durch Wirtschaft kooperiert mit Wissenschaft“ hat er an seinem Tisch in 4 Runden á 30 Minuten mit jeweils bis zu 10 Teilnehmern diskutiert, wie es am besten gelingt, Hochschulen als Wissensgeber und leistungsstarke Forschungspartner mit der Wirtschaft zusammen zu bringen, so dass beide Seiten davon profitieren.

Ergebnis eines Thementisches beim World Café

Thementisch „Technologietransfer durch Wirtschaft kooperiert mit Wissenschaft“

In sehr konstruktiven Gesprächen mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik konnten verschiedene Ansätze gefunden werden, auf welche Weise beide Seiten zusammenfinden und möglichst langjährige Kooperationen entstehen können. Aus der Sicht von Herrn Pfeifer war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

 

 

Text: Michael Pfeifer; Bilder: futureSAX

Nach oben

1. Saxony5 - Hackathon an der HTW Dresden - Jetzt bewerben!

An der HTW Dresden findet vom 04.08.-09.08.2019 im Rahmen des Verbundprojektes Saxony5 der 1. Saxony5 - Hackathon statt.

Wann und wo findet die Veranstaltung statt?

04.08.-09.08.2019
HTW Dresden, Technikum Fahrzeugtechnik & Prüffeld 

Wer kann daran teilnehmen? 

Studierende der Saxony5-Hochschulen und der HAWtech-Partnerhochschulen mit passender Studienrichtung. Die Anzahl der Plätze ist auf 18 beschränkt, die Auswahl erfolgt anhand einer qualifizierten Bewerbung. 

 

Wie läuft der 1. Saxony5-Hackathon ab?

So:       Anreise und gemeinsamer Stadtrundgang
Mo:       Einführungsvorträge und Gruppeneinteilung, Grillabend
Di..Do:  Implementierung und Test der Software, Gastvorträge der Partner
Fr.:        Abschlusspräsentation der Umsetzung, Abschiedsfeier, Abreise
Sa+:     Individuelle Verlängerung (auf eigene Kosten)

Wie hoch sind die Kosten?

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die Teilnehmer erhalten freie Unterkunft (inklusive Frühstück) im AO-Hostel Dresden.

Wer sind die Partner?

Wohin schicke ich meine Bewerbung?

Interessierte Studierende reichen eine formlose Bewerbung in elektronischer Form an trautmann@htw-dresden.de ein. Hierin sollte eine Motivation und eine Übersicht der wesentlichen Vorkenntnisse enthalten sein.

Die Bewerbungsfrist endet am 17.05.2019.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage der HTW Dresden

 

Text: HTW Dresden /R. Fuchs;  Bild: Prof. Dr. Toralf Trautmann

14.02.2019 - Virtual Reality Workshop für die Saxony5 Trainees

Die Trainees beim World-Café

Am 14.02.2019 fand im Rahmen des Saxony5-Trainee-Programmes der HTW Dresden (TV14 – Transfer über Köpfe) ein Workshop an der Hochschule Mittweida, Fakultät Ingenieurwissenschaften – Institut InnArbeit (TV 11) statt.

 

Unter dem Titel „Einsatzszenarien für Virtual Reality“, wurde den Trainees ein spannender Nachmittag rund um die virtuelle Welt geboten.

Durch den Einführungsvortrag „Virtual Reality in der Arbeitsplanung“ durch Prof. Goldhahn und Frau Müller-Eppendorfer, konnten sich die Trainees schon einmal auf das Thema einstellen und erste Fragen stellen. Im Anschluss folgte ein Laborrundgang, bei dem alle Teilnehmer die VR-Anlage (Powerwall) sowie 2 VR-Brillen (HTC Vive) vorgestellt bekamen und im Anschluss auch selbst testen konnten. Auf dieser Grundlage konnten alle dann ins World-Café starten und in Gruppen eigene Szenarien für einen möglichen Einsatzfall erarbeiten.

Die Trainees beim World-Café, bei denen sie ihre Szenarien den anderen Gruppen vorstellen.

Bei Kaffee und Kuchen entstanden so drei mögliche Konzepte, welche anschließend den anderen Gruppen vorgestellt wurden. Mit einer kleinen Feedbackrunde und vielen Gesprächen endete am frühen Abend unser Workshop an der Hochschule Mittweida. Allen Beteiligten hat es viel Spaß gemacht und Frau Wolf (Projektmitarbeiterin „Transfer über Köpfe“ HTW Dresden) zog eine durchweg positive Bilanz.

 

Text: Katharina Müller-Eppendorfer; Bilder: Annett Raupach

05.- 08. Februar 2019 Messe INTEC in Leipzig

Prof. Goldhahn und Frau Müller-Eppendorfer zum Fachvortrag im Austellerforum

In der Zeit vom 05. bis 08. Februar fand in Leipzig die Messe INTEC – Internationale Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik statt. Auch die Hochschule Mittweida war mit dem Institut InnArbeit um Prof. Goldhahn am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ sowie 2 Fachvorträgen im Ausstellerforum vertreten. 

Von Herrn Prof. Goldhahn und der Saxony5-Mitarbeiterin Frau Müller-Eppendorfer wurde ein Vortrag über die Materialbereitstellungsplanung für die Montage in Verbindung mit der Virtual Reality Technik gehalten. Am Stand selbst konnten sich interessierte Besucher über Forschungstätigkeiten am Institut InnArbeit informieren, so auch über das Verbundprojekt Saxony5.

 

Frau Pietschmann und Frau Müller-Eppendorfer am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“

 

Text: Katharina Müller-Eppendorfer;  Bilder: Katharina Müller-Eppendorfer

Innovationen benötigen einen langen Atem. Sie brauchen Impulse, Wissensdurst und Offenheit für Neues. Saxony5 hat sich als Verbund der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zum Ziel gesetzt, den forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfer und damit das regionale Innovationssystem nachhaltig zu stärken.

Unser Credo: Erfolgreicher Transfer kann am ehesten im Austausch von Ideen, Wissen und Know-how entstehen - in diesem Sinne freuen wir uns auf eine weiterhin inspirierende Zusammenarbeit mit Ihnen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne Weihnachtsfeiertage sowie viel Freude, Zufriedenheit, Schwung und Erfolg für das neue Jahr.

Erster Science Slam am 25. Oktober 2018

SCIENCE SLAM am 25.Oktober im Fernsehstudio des ZMS Mittweida

Im Rahmen der IWKM fand als Abendveranstaltung am 25.Oktober der erste Science Slam im vollbesetzten Fernsehstudio des ZMS Mittweida statt.

Geballte Wissenschaft in 10 Minuten, verpackt in spannenden und anschaulichen Vorträgen. Wissenschaftler*Innen verließen die Labore und Hörsäle und präsentierten eigene Forschungsprojekte auf der Bühne.

Ob PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente zur Veranschaulichung des Themas: Jegliche Hilfsmittel war erlaubt. Die kurzweiligen Vorträge boten auch fachfremdem Publikum die Möglichkeit, sich von der Begeisterung der Slamer* für ihr Projekt anstecken zu lassen.

Es ging vor allem darum, das Thema unterhaltsam aufzubereiten, und dem Publikum zu zeigen, welchen Projekten sich Wissenschaftler*Innen mit Leidenschaft widmen. Ziel war es, mit wissenschaftlichen Themen Kopf und Herz des Publikums zu erreichen. 

 

Ein herzliches Dankeschön für die spannenden, witzigen und interessanten Beiträge geht an unsere Slamer: 

Katharina Müller-Eppendorfer M.Eng. (Hochschule Mittweida) – forscht zu Virtual Reality in der Arbeitsplanung

Dipl.-Ing. (FH) Daniel Fiß (Hochschule Zittau/Görlitz) – forscht zu Messtechnik Kernphysik/Reaktorsicherheit

Prof. Stefan Brunnhuber (Hochschule Mittweida) – forscht zur Überwindung von Armut und Hunger

Prof. Uta Kirschten (Westsächsische Hochschule Zwickau) – forscht zu Gleichstellung und Frauen in der digitalen Arbeitswelt

Prof. Anne-Katrin Haubold (Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden) – beschäftigt sich mit Wissens- und Technologietransfer (Transfer über Köpfe)

Prof. Kristan Schneider (Hochschule Mittweida) – Forschungsfeld: Mathematik in den Biowissenschaften

Den größten Applaus vom Publikum hat Prof. Kristan Schneider erhalten und damit auch den ersten Science Slam gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Wir freuen uns schon jetzt auf den zweiten Science Slam am 24. Oktober 2019.

 

Fotos: Fakultät Medien und privat

20.09.2018 - Workshop anwendungsorientierte Robotik

 

 

Roboter sind eines der wichtigsten Automatisierungsmittel in der industriellen Produktion. In Kombination mit verschiedensten Sensoren kommt ihnen besonders auch im Kontext mit dem Trend Industrie 4.0 eine wichtige Bedeutung zu.

 

An der Hochschule Mittweida werden aktuell mehrere Forschungsprojekte mit Bezug zur Robotik bearbeitet. Sie beinhalten unter anderem Fragen zur Sensorintegration und zur Mensch-Roboter Interaktion. Ausgewählte Inhalte der Forschungsprojekte sowie praxisnahe Demonstratoren möchten wir Ihnen gern vorstellen.

 

Die Robotik ist auch Bestandteil der studentischen Ausbildung in verschiedenen Studiengängen der Hochschule Mittweida. In diesem Zusammenhang wird auch das Thema Roboterprogrammierung behandelt. Wir möchten Ihnen im Rahmen des Workshops einen kleinen Einblick dazu anbieten, um selbst erste Programmiererfahrungen zu sammeln und diese an einem Simulationssystem zu testen.

 

Wir würden uns freuen, Sie am 20. September 2018 an der Hochschule Mittweida begrüßen zu dürfen.